Donnerstag, 5. Februar 2009

Roche: 45,6 Mrd. CHF Umsatz, 10,84 Mrd. CHF Gewinn

Der Gewinn von Roche stagnierte im Jahr der Bankenkrise und Finanzkrise auf 45,6 Mrd. CHF (-1% zum Vorjahr), während der Gewinn von Roche 5% tiefer, auf 10,84 Mrd. CHF nachgab.

Nicht nur der starke CHF, sondern auch die Erhöhung des Forschungsbudgets auf 10 Mrd. CHF nagten am Gewinn. Für Wachstum sorgen dei Krebsmedikamente, deren Verkäufe um 15% auf fast 20 Mrd. CHF stiegen.

Der CEO rechnet für 2009 mit einem einstelligen Wachstum. Die Anleger reagierten mit einem Ausverkauf der Aktien an den Börsen. Die Aktie sackte an den Börsen um 9,1% auf 147,80 CHF ab, dem tiefsten Stand seit Oktober 1997.

Höhere (effiziente) Forschung, wie sie bei Roche betrieben wird, wird in Zukunft für hohe Gewinne sorgen. In der jetzigen Zeit der Bankkrise und Finanzkrise ragieren die Anleger mit Anlagen an den Börsen wie im Falle der Roche Aktien äussert unlogisch. Roche ist eine Basisinvestition auf die kein Anleger verzichten kann.

Dienstag, 3. Februar 2009

Rohöl Preise steigen, OPEC: Investitionen in Infrastruktur lohnen sich nicht

Erdöl-Notierungen steigen - OPEC Kürzungen greifen

Erdöl-Preise haben wieder zugelegt. Einer Umfrage von Bloomberg News zu Folge, lag die Produktion der OPEC im Januar bei durchschnitllich 28,57 Mio. Barrel und damit um 3,5% unter der Produktion des Vormonats.

Analysten gehen nun davon aus, dass die Produktionskürzungen einen weiteren Einbruch der Ölpreise verhindern und gleichzeitig einen Überschuss vermeiden.

Abdullah al-Badri (OPEC-Generalsekretär) am WEF 2009 in Davos ..."bei den gegenwärtigen Preisen lohnten sich Investitionen in die Infrastruktur nicht."

Betrachtet man die Preiskurve für Erdöl-Lieferungen zu verschiedenen Zeitpunkten in der Zukunft, zeigt sich dass Marktteilnehmer die Schwäche des Erdölpreises als nur temporär ansehen. Ein Barrel Erdöl für Lieferungen im Jahr 2011 kostet 150% und jene von 2017 180% von sofortiger Lieferungen. Diese Erwartungshaltung nur temporärer Preisschwäche stützt sich auf der Hoffnung, dass sich die Finanzkrise und die Börsen nach einer temporären Schwächephase wieder erholen werden, was letztendlich auch den Ölverbrauch steigern und zu neuen Erdöl-Preissteigerungen führen wird. Außerdem werden die Ölpreise am langen Ende durch die Tatsache gestützt, dass neue Projekte, die in der Zukunft für zusätzliche Angebotsmengen sorgen sollten, angesichts der Erdöl-Preisrückgänge am kurzen Ende, aufgrund mangelnder Kreditverfügbarkeit, Finanzkrise und schlechter Konjunkturlage verzögert oder abgebrochen werden. Das und der bereits hinter uns liegende Erdöl-Peak (Erreichung der maximalen Fördermenge) wird am langen Ende zu einer Verknappung des Erdöl-Angebots führen.

Montag, 2. Februar 2009

UBS und kein Ende - US Banker werden mit satten Eintritts-Boni gelockt

UBS Meldungen eines Tages...

1) UBS wirbt in den USA Banker mit "Eintritts-Boni" bis zum zweifachen der Jahreskommission von der Konkurrenz. Trotz Finanzkrise und Bankenkrise, das Geschäft geht weiter.

So meldet cash.ch, dass die UBS ie UBS vor allem dem angeschlagenen Konkurrenten Merrill Lynch tüchtig Leute abwerbe. So habe die UBS etwa die Ex-Merrill-Banker Rick Link und Terry Beatty übernommen, die zusammen 650 Milllionen Dollar Kundengelder verwalten und 2,6 Millionen Dollar Kommission erzielten. Zudem habe die UBS weiter Top-Banker von Goldman Sachs und Morgan Stanley anheuern können.

2) Bankenkrise: Diese Meldung steht im Gegensatz zur weiteren Hiobsbotschaft, dass der UBS im Steuerstreit in den USA 2 Mrd. CHF drohen.

3) Bankenkrise: Anhaltende UBS-Verkäufe aus den USA wegen Aktionärsklage eines Pensionsfonds. Stehen Sammenklagen an?

So verwundert es niemanden, dass dass UBS Titel an der Börsen 10,66% auf 13,08 CHF verloren. Angeblich soll derVerlust des 4. Quartals "nur" 6,3 Mrd. CHF oder 32,5 Mrd. CHF im Geschäftsjahr 2008 betragen.

Finanzkrise und Bankenkrise lassen grüssen.

Finanzkrise: Tabelle der verarmten Millionäre

Die Banken trieben die Anleger trotz der Finanzkrise an die Börsen. Das sonnigste Beispiel sind Aktien Anlagen der Sonnenenergie. Während die Profis längst drausen waren, haben die Kleinanleger diese Aktien entdeckt.

Fazit: Anleger haben in der Finanzkrise an den Börsen investiert, weil die Aktien "billig waren". Nun sind sie noch billiger oder gar nichts mehr wert. Das darf nicht passieren. Ich mache Sie auf die Gefahren aufmerksam, damit es Ihnen nicht wie den verarmten Millionären geht:
Hier finden Sie die Tabelle der verarmten Millionäre.

Noch ist die Zeit nicht reif, um in Aktien zu investieren. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihren Anlagen an den Börsen.

Sonntag, 1. Februar 2009

Finanzkrise, Börsenkrise - Geheime Lohnliste der UBS

Trotz gigantischen Staatshilfen von über 60 Mrd. CHF (41,4 Mrd. Euro) verteilt die UBS in der Finanzkrise und Börsenkrise üpige Saläre

Gemäss dem Tagesanzeiger verdient ein Generaldirektor der UBS ein so genanntes Standard-Nominal-Salär von 66.666 CHF (45.976 Euro), ein Direktor 54.166 CHF (Euro 37.355 Euro) und ein Vizedirektor 29.166 CHF (20.114 Euro) im Monat. Dazu kommen in dieser Finanzkrise und Börsenkrise noch die grosszügigen Boni.

Somit würden Direktoren der UBS - trotz der Finanzkrise - deutlich mehr als ein Bundesrat (= Minister) verdienen.

Die UBS dementiert, dies seien nur "versicherungstechnische" Zahlen. Bedeutet dies, dass die realen Zahlen - trotz der Finanzkrise - noch weitaus höher sind?

Die Indiskretion nach dem Boni-Skandal der UBS dürften werden weitere Kunden dazu führen, ihre Konti bei der UBS zu schliessen. Die Gefahr einer "Trockenlegung" der Bank mangels Liquidität in dieser Finanzkrise steigt wieder an. - Im vergangenen Jahr litt die UBS über einen längeren Zeitraum hin an einem Abfluss von Kundengeldern von 1 Mrd. CHF (690.000 Euro) pro Tag.

 
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