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Dienstag, 4. August 2009

Das Öl wird knapp, Oel ist gesucht



Bereits im asiatischen Handel ist der Oelpreis am Montag gestiegen. Ein Fass (159 Liter) der US- Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im September stieg auf 70.09/Fass USD. Das sind 64 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im September kletterte um 50 Cent auf 72.20 Dollar. Im Laufe des Montags stabilisierte sich der Preis über 70 USD/Fass.

Positive Daten aus China, die jüngsten Kursgewinne an den Aktienmärkten und die Hoffnung auf eine Beschleunigung der Konjunkturerholung setzten den Lift in Bewegung.


Dies, die vorgeschobenen Gründe. Die echten Gründe spricht der der Cheföknom der Internationalen Energieagtur (IAE), Fatih Birol. Nichts Neues zwar,...

Dr. Birol liess verlauten, dass diejenigen Länder, die grosse Erdölvorräte aufweisen - die meisten im Nahen Osten - ihren Einfluss erheblich vergrössern werden. Birol geht davon aus, dass die grosse Erdölkrise nach 2010 stattfinden werde.

Er warnte davon, dass alle Industrien der Welt und die Wirtschaft auf Erdöl aufgebaut sind. Und dass ein Systemwechsel auf andere (Energie-) Systeme viel Zeit und Geld kosten.

Die Macht der wenigen Erdölproduzenten-Länder wird erheblich zunehmen. Obwohl diese bereits 40% am Welterdölmarkt beherrschen, wird dieser Anteil in Kürze noch rasant ansteigen.


Die grosse Gefahr ist die Gefahr des Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage, denn das Angebot werde nach 2010 ausser Kontrolle geraten, wenn die Nachfrage ansteige und sie wegen fehlender Investitionen in Förderanlagen fallenden Fördermengen gegenüberstehen.

Samstag, 7. März 2009

Das Gold wird zum 25-fachen Ölpreis gehandelt

Die Preiskorrektur steht bevor

Jedes Jahr zeigt sich für ein paar Tage dasselbe Bild: Gold und Erdöl zeigen ein Preisverhältnis (Korrelation) von 25 auf. Technische Analysten gehen von einem Anstieg sowohl des Gold-, als auch des Ölpreises aus, wenn das Ratio mindestens 25 mal grösser ist als der Ölpreis.

Das Verhältnis der März-Futures von Gold an der Comex und der April Kontrakt für das West Texas Crude Öl an der Nymex haben sich in den vergangen 2 Wochen gut gehalten. Am 23 Februar hat das Gold gar auf 997,70 USD die Unze angezogen, wärend das Öl bei 38,20 USD notierte ---> Verhältnis von 26,12. - Anderseits, ist das Gold intraday am 26. Februar auf 942,70 USD gefallen, während das Gold auf 44,74 pro Unze angezogen hat ---> Verhältnis von 21,07. Wie sensitiv die der Goldmarkt reagiert zeigte es sich am 27. Februar, als sehr schlechte Wirtschaftszahlen veröffentlicht: Das Öl ging zurück, während das Gold anstieg ---> Verhältnis von 21,03. Am 5. März betru das Ratio (927,00 USD/46,31 USD) 21,25.

Sollte das Öl weiter ansteigen, was erwartet wird (es notiert jetzt bei knapp 46,00 USD), sollte das Gold die 1.000 USD Marke knacken.

Die Korrelation zwischen Gold und Öl vergössert sich

Die historische Korrelation zwischen Gold und Öl betrug 0,2. Zwischen 2003 und 2007 nahme der Korrelations Koeffizient auf 0,26 zu. In 2008 betrug er gar 0,36 und lag somit fast doppelt so hoch wie vor 2003. Alles deutet darauf hin, dass diese Grösse im Hinblick auf die Krise weiter zunehmen wird.

Goldpreis: Wir stehen vor einem weiteren Kursanstieg

Die OPEC geht wieder von einem Ölpreis von 80 USD aus. Bei einem langfrisitgen Durchschnittsratio von 17 - 20 (Gold-/Ölpreis) wird das Gold demnächst zwichen 1.360 und 1.600 USD notieren.

(Chart von www.thechartstore.com. Zum Vergrössern des Charts bitte auch Chart klicken.)


Dienstag, 24. Februar 2009

Windenergie - Boom: USA lösen Deutschland als Spitzenreiter ab

Die Windenergiebranche blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück. Die Kapazitäten stiegen weltweit um knapp 27 Prozent auf 93.825 Megawatt. In ihrer jetzt veröffentlichten Studie zur Entwicklung der Windenergie untersucht die HSH Nordbank sowohl das Wachstum auf dem deutschen Markt als auch die Trends für Frankreich, Großbritannien, Polen, die USA, Kanada, China und Indien.

Die Windenergiebranche blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück. Die Kapazitäten stiegen weltweit um knapp 27% auf 93.825 Megawatt. In ihrer jetzt veröffentlichten Studie zur Entwicklung der Windenergie untersucht die HSH Nordbank sowohl das Wachstum auf dem deutschen Markt als auch die Trends für Frankreich, Großbritannien, Polen, die USA, Kanada, China und Indien.

In den USA hat sich das Ausbautempo der Windkraftkapazität im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Deutliche Fortschritte beim Zubau machten Spanien mit 3.522 MW, China mit 3.304 MW, Deutschland mit 1.667 MW und Indien mit 1.575 MW. Bislang hält sich der etablierte deutsche Markt in der Spitzengruppe, doch die Unterschiede beim Zubau sind bereits so eklatant, dass die USA Deutschland in spätestens zwei Jahren überholt haben dürfte.

Die Versorgungssicherheit ist der vielleicht wichtigste Faktor für den Erfolg der Windkraft, wobei der weltweite Energiebedarf besonders durch den Boom in China und Indien deutlich gestiegen ist. Zum anderen zeigen einige der Erdöl exportierenden Länder erhebliche Unsicherheitspotenziale – wie etwa derzeit der Mittlere Osten und Nigeria.

Wachstumsmärkte USA, Spanien und Frankreich
Für die nächsten Jahre dürfte der deutsche Windmarkt wird keine Spitzenposition einnehmen. Deutlich wachsen werden die Märkte in den USA und Spanien, auch Indien und China werden kräftig zulegen. In Europa gewinnt Frankreich an Bedeutung.

Mit diesem Link erhalten Sie gratis die Branchenstudie "Windkraft"

Mittwoch, 18. Februar 2009

Russischen Öl für China

China sichert sich russisches Öl

Trotz Rezession in Chian: Peking stärkt den Zugriff auf strategisch wichtige Rohstoffe: Russlands grösstes Ölabkommen in der Geschichte.

Dank Krediten and den russischen Ölförderkonzern Rosneft und das Pipeline-Unternehmen Transneft im Gesamtbetrag von 25 Mrd. USD erhält China 20 Jahre lang Öllieferungen von 300.000 Barrel pro Tag.

Im Gegenzug für Kredite an den russischen Ölförderkonzern Rosneft und das Pipeline-Unternehmen Transneft im Gesamtvolumen von 25 Mrd. $ erhält China 20 Jahre lang Öllieferungen von 300.000 Barrel pro Tag (47.7000 Tonnen).

Während der Rest der Welt über leere Kassen verfügt, hält China Devisenreserven von 2.000 Mrd. USD, wovon 500 Mrd. USD das Konjunkturprogramm finanzieren. Der Coup mit China dürfte der erste Schritt Chinas sein, seine Devisenreserven international anzulegen. Das China mit seinen Bestrebungen, strategische Investitionen zu tätigen, cleiver vorgeht, zeigt das 19,5 Mrd. USD Gebot des Aluminiumkonzerns Chinalco für einen Anteil am britisch-australischen Minenbetreiber Rio Tinto.

China profitiert vom Verfall der Rohstoffpreise. Konzerne wie Rio Tinto oder die Unternehmen der russischen Ölbranche verzeichnen dramatische Umsatzeinbussen und haben Probleme Kredite am Markt zu bekommen. Chinas Unternehmen beginnen die einmalig günstigen Gelegenheiten zu vergleichsweise günstigen Konditionen aufzusammeln. So kann China seinen Rohstoff- und Energiehunger langfristig langfristig abdecken. China, das Land mit dem nach den USA zweitgrössten Energieverbrauch, muss allein die Hälfte seines benötigten Öls importieren.

Soeben hat China National Petroleum, der größte Ölkonzern des Landes, vorgeschlagen, dass die Regierung die niedrigen Rohstoffpreise auf den Weltmärkten nutzen solle, um bestimmte strategische Rohstoffimporte zu erhöhen und einen Teil der Devisenreserven für Rohstoffvorräte ausgeben.

Der Vertrag zwischen China und Russland sieht vor, dass die chinesische Entwicklungsbank Rosneft 15 Mrd. USD und Transneft 10 Mrd. USD an Krediten bereitstellen wird.

Russland kommt der Vertrag entgegen, denn nach den Querelen mit dem Westen will sich der zweitgrösste Ölexporteur der Welt von den Ausfuhren nach Europa unabhängiger machen.

Dienstag, 3. Februar 2009

Rohöl Preise steigen, OPEC: Investitionen in Infrastruktur lohnen sich nicht

Erdöl-Notierungen steigen - OPEC Kürzungen greifen

Erdöl-Preise haben wieder zugelegt. Einer Umfrage von Bloomberg News zu Folge, lag die Produktion der OPEC im Januar bei durchschnitllich 28,57 Mio. Barrel und damit um 3,5% unter der Produktion des Vormonats.

Analysten gehen nun davon aus, dass die Produktionskürzungen einen weiteren Einbruch der Ölpreise verhindern und gleichzeitig einen Überschuss vermeiden.

Abdullah al-Badri (OPEC-Generalsekretär) am WEF 2009 in Davos ..."bei den gegenwärtigen Preisen lohnten sich Investitionen in die Infrastruktur nicht."

Betrachtet man die Preiskurve für Erdöl-Lieferungen zu verschiedenen Zeitpunkten in der Zukunft, zeigt sich dass Marktteilnehmer die Schwäche des Erdölpreises als nur temporär ansehen. Ein Barrel Erdöl für Lieferungen im Jahr 2011 kostet 150% und jene von 2017 180% von sofortiger Lieferungen. Diese Erwartungshaltung nur temporärer Preisschwäche stützt sich auf der Hoffnung, dass sich die Finanzkrise und die Börsen nach einer temporären Schwächephase wieder erholen werden, was letztendlich auch den Ölverbrauch steigern und zu neuen Erdöl-Preissteigerungen führen wird. Außerdem werden die Ölpreise am langen Ende durch die Tatsache gestützt, dass neue Projekte, die in der Zukunft für zusätzliche Angebotsmengen sorgen sollten, angesichts der Erdöl-Preisrückgänge am kurzen Ende, aufgrund mangelnder Kreditverfügbarkeit, Finanzkrise und schlechter Konjunkturlage verzögert oder abgebrochen werden. Das und der bereits hinter uns liegende Erdöl-Peak (Erreichung der maximalen Fördermenge) wird am langen Ende zu einer Verknappung des Erdöl-Angebots führen.

Dienstag, 27. Januar 2009

Trotz Finanzkrise - der Ölpreis zieht an...

Der Ölpreis zieht bereits jetzt an…im Sommer 2008 – inflationsgetrieben noch weit mehr.

US-Öl der Sorte WTI verteuerte sich um 75 Cent auf 46,48 Dollar je Fass. Die Nordseesorte Brent wurde 46 Cent höher zu 47,42 Dollar gehandelt.

Vordergründig ist die saisonal bedingt höhere Nachfrage nach Benzin und Öl der harte Winter in weiten Teilen der USA daran schuld. Zudem ist die Hälfte der australischen Ölproduktion durch einen Zyklon lahmgelegt….,blablabla.


NEIN! Der wahre Grund ist, dass die OPEC Öl Produktion ist auf den niedrigsten Stand seit 5 Jahren gefallen ist.


Schätzungen zufolge wird die Öl Produktion der OPEC im Januar um 1,5 Mio. auf 26,15 Mio. Barrel pro Tag zurückgehen. Das ist eine Angebotsreduktion um 5%. Die Kürzungsbeschlüsse vom Dezember würden damit bereits zu 70% in die Tat umgesetzt. Am stärksten trugen demnach Saudi-Arabien, Nigeria und Venezuela dazu bei. Venezuela soll seine Öl Produktion um 230.000 auf 1,97 Mio. Barrel pro Tag reduziert haben und damit sogar weniger fördern als es die Quoten (1,99 Mio. Barrel pro Tag) vorsehen.


Und wieso wird weniger gefördert? Notwendige Investitionen und neue Explorationen sind wegen tieferer Erdöleinnahmen in die Zukunft verschoben worden.
Fazit: Es sprudelt weniger Öl aus den Quellen.


….in the light of all this (lower prices), decision-makers have had to rapidly reassess the viability of both existing and planned investments, and hard decisions have had to be made. This is bad news for the industry, and for producers and consumers alike….(Opening address to the 151st (Extraordinary) Meeting of the OPEC Conference, December 17, 2008).


 
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