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Montag, 14. September 2009

Weicher Dollar bröckelt weiter - Gold ueber USD 1000


Aus der Weltwährung No. 1 wird ein Softy

  • Das untrüglich Zeichen der Dollarabsicherung: Der Goldpreis hat die psychologisch wichtige Hürde von USD 1.000 ohne Probleme durchbrochen
  • Ein schmelzender USD weckt die Begehrlichkeiten der Ölproduzenten nach einem Ersatzzahlungsmittel oder einem Währungskorb. Dies wird die Nachfrage nach USD noch weiter einschränken
  • Der USD-Kursrückgang ist nichts Neues: Seit rund 20 Jahren verliert der USD an Wert
  • Bisherige Stützen des USD (Währungsreserven ausländischer Zentralbanken, Vertrauen in die Währung, die US-Wirtschaft, den amerikanischen Staat) werden wegfallen, das Vertrauen in den Greenback weiter abnehmen. Die frühere Reservewährung wird immer wertloser
  • Angehäufte gigantische Dollarbestände mit denen die Amerikaner ihren Konsum auf Pump finanziert haben verlieren an Wert. China, der mittlere Osten, Russland... verabschieden sich von der (USD-)Währungsabhängigkeit
  • Weltweit werden Währungsreserven im USD abgebaut, die Finanzkrise hat aufgezeigt, was "sicher" ist: Die (wertlosen) Papierschnitzel werden in Gold getauscht
  • Die durch das Ausland finanzierte Verschuldung der USA mit denen die Amerikaner ihre Zinsen tiefhalten und den USD stützen konnten, endet. Gutes Geld wird nicht mehr schlechtem nachgeworfen
  • Eine kurzfristige Erholung der US-Wirtschaft, kombiniert mit der hohen Liquidität dürfte die Inflation in den USA wieder anziehen und die Währung weiter schwächen
  • Wie wollen (können?) die Amerikaner ihre Auslandsschulden bezahlen? Indem sie die Notenpresse noch schneller drucken lassen. Ein Investitionsanreiz bietet einzig substanziell höhere Zinsen als Risikoausgleich. Das Resultat: Neue Inflation (Geldentwertung), Währungsrückgang. Die Amerikaner, angewiesen auf Importe verfangen sich in derInflationsfalle
Quelle: Cash.ch

Donnerstag, 27. August 2009

Die Börsenrallye verpufft - steigen Sie aus


Mehr und mehr Anzeichen sprechen für substanzielle Börsen-Korrekturen



  • Die bisherigen Wachstumszahlen sind äusserst bescheiden und basieren auf tiefem Niveau

  • Wirtschaftsförderungsprogramme, meist zur Erneuerung der Infrastruktur, verpuffen und laufen aus, während der Privatkonsum auf der Stelle tritt

  • Während die Notenbanken den Banken Gelder „Gratis-Geld“ nachgeworfen haben, konnten diese Ihre Handelsgeschäfte tätigen, während den KMUs (Klein- und mittelgrosse Betriebe) der Hahn abgedreht wurde

  • Die Banken – und nur die – profitieren von der Nullprozent-Politik der Notenbanken. Diese paradiesischen Zustände dürften jedoch vorbei sein. Was, wenn die Zinsen steigen?

  • Gigantische Wirtschaftsförderungsprogramme wurden durch Pump finanziert, während die Steuereinnahmen der Staaten einbrechen. Die Zinserhöhungen werden zu Schocks führen. Höhere Zinsen sind Gift für die Börsen

  • Die Immobilienkrise in den USA ist – allen Unkenrufen zum Trotz – alles Andere als überstanden. Die „gesicherten“ Schrottpapiere bleiben Schrott und dürften ihre „echte Nullbewertung“ noch vor sich haben

  • Mit Ausnahme der Handelsbanken, die dank besseren Börsen und der Auslagerung der Schrottpapiere durch Handelsgewinne Quartals-Gewinne ausweisen konnten, leiden die meisten Unternehmen an der Flaute. Ist dies die Basis für eine substantielle Börsenerholung?

  • Der Optimismus an den Börsen betrifft nur die opportunistischen Profis. Die Börsenumsätze sind bescheiden und nicht durch Vertrauen abgestützt. Im Klartext: Es werden immer die gleichen Papiere hin und hergeschoben

  • Tieferen Unternehmensgewinnen stehen höheren Börsenkursen gegenüber. Besonders Industrie- und Exportwerte dürften überproportional korrigieren

  • Nach dem weltweit starken Anstieg der Börsen seit den Crashs werden die Profis im Hinblick auf die jährlichen Zitterpartien im September/Oktober die Gewinne realisieren

  • Technisch sind die Börsen, das Gold, das Öl…überkauft. Sie dürften in Bälde korrigieren



    Radmil Consulting GmbH


Sonntag, 2. August 2009

Platzt die Bombe? Weitere 10,1 Mrd. CHF für die UBS?


Sonntagonline.ch berichtet, dass der Stress-Test aufzeigt, dass die UBS mindestens weitere 10,1 Mrd CHF, möglicherweise gar 20,7 Mrd. CHF benötigt.

Gemäss sonntagonline.ch benötigt die UBS weitere 10,1 Mrd. CHF. Diese Zahl hätten Top-Ökonomen in einem "Stress-Test" errechnet, welcher der Zeitung "Sonntag" vorliege. Die UBS wird gemäss "Sonntag"-Informationen am Dienstag einen Quartalsverlust von rund 1,6 Mrd. CHF vermelden. Jetzt wird bekannt: Die Eigenmittel der UBS reichen nicht aus. Zu diesem Schluss kommt das europaweit führende bankenunabhängige Finanzanalyse-Institut Alpha Value in Paris, das 31 europäische Banken einem so genannten "Stress-Test" unterzogen hat, wie ihn zurzeit auch die europäische Zentralbank (EZB) durchführt. In diesem Test, dessen Ergebnisse dem «Sonntag» vorliegen, schneidet die UBS zusammen mit der belgisch-französischen Bank Dexia am schlechtesten ab und landet in der Kategorie "gefährdet".

Gemäss der Studie braucht die UBS 10,1 Mrd. CHF zusätzliche Eigenmittel, falls sich die Wirtschaftslage nicht weiter verschlechtert. In einem Stress-Szenario (Verschlechterung der Konjunktur) beläuft sich der Kapitalbedarf sogar auf 20,7 Mrd. CHF. In diesen Beträgen ist ein allfälliger, geschätzter Vergleich mit den US-Behörden im Steuerstreit mit den USA von 5 Mrd. CHF (so die Schätzungen des Bankenprofessors Banken-Professor Janssen) noch nicht enthalten.

Das UBS-Geschäftsergebnis für das zweite Quartal 2009 wird am 4. August 2009 in einer Web- und Telefonkonferenz präsentiert. An Überraschungen wird es nicht fehlen.

Hintergrund Informationen Schweizer Unternehmen bei Radmil consulting GmbH Pressebüro

USA - UBS - Schweizer Steuergeheimnis - Viele Unbekannte

UBS - USA - Schweizer Bankgeheimnis. Drei Bundesräte - drei verschiedene Presse Kommentare. Was stimmt?

31.07.2009: Bundesrätin Calmy-Rey (Aussenministerin)... ...ist "sehr zufrieden", dass sich die Grossbank UBS und die US-Behörden im Grundsatz auf einen Vergleich im Steuerstreit geeinigt haben. Und das Schweizerische Aussenministerium doppelt nach: Die Aussicht auf einen Konflikt zwischen den Gesetzen der USA und jenen der Schweiz hat die sehr starken bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern in gewisser Weise belasten können, sagte der Sprecher des US-Aussenministeriums, P.J. Crowley, in Washington. Der Vergleich beseitige ein Problem, "das unsere Beziehungen hätte komplizieren können," sagte er und bekräftigte, die beiden Aussenministerinnen Hillary Clinton und Micheline Calmy-Rey seien erleichtert über die Einigung.

31.07.2009: Bundesrat Merz (Finanzminister) bestätigt, "das Bankgeheimnis ist nicht verhandelbar...die Verhandlungen sind abgeschlossen

01.08.2009 Bundesrätin Widmer Schlumpf (Justizministerin) "ist optimistich", dass es im Steuerstreit zwischen der Grossbank UBS und den US-Steuerbehörden zu einer Einigung kommt. Doch Bedenken seien nicht unbegründet.

Doch die "Sonntagszeitung" spricht eine andere Sprache. Recherchen der Zeitung kommen zu einem ganz anderen Ergebnis der Gespräche mit den USA

Der Zeitung zufolge muss die UBS keine Busse für ihr Fehlverhalten zahlen. Der Vergleich sieht weiter vor, dass die Schweiz bis zu 5000 Namen von amerikanischen Steuersündern liefern muss. Dabei handelt es sich um Kunden, die Kapitalerträge hinter Offshore-Strukturen verstecken. Die Auslieferung soll über ein Amtshilfeverfahren erfolgen. Dabei sollen die Details durch (die UBS? und) die Schweizer Regierung bis nächsten Freitag geregelt sein und Richter Alan Gold präsentiert werden.

Montag, 27. Juli 2009

SEC verbietet Short Verkäufe - Tote Hunde in Sicht?

SEC begründet die Entscheidung mit der schrecklichen Lage am Immobilienmarkt...

...der mit der Lage am Aktienmarkt zusammenhange (offizieller Beschluss des SEC).

Das SEC verweist auf die Panik und die Ungewissheit an den Finanzmärkten: "Wenn die Leute in Panik reagieren, werden die Fundamentaldaten ausser Acht gelassen..." Und dies würden sich die Short-Sellers zu Nutze machen und Aktien verkaufen. Was zu weiteren Kursrückgängen führt.

Um dieser misslichen Lage ein Ende zu setzen, beschloss das SEC, die Leerverkäufe von 799 Gesellschaften einzufrieren. Sobald sich die Situation verbessere...

Die Notbremse, die das Fed gezogen hat, deutet auf verborgende Hunde hin und ist alles Andere als beruhigend. Die Massnahme dürfte kurzfristig von Erfolg gekrönt sein. Dann aber zählen wieder die Fundamentaldaten, die Aussichten...Kurz: Aussichten der Wirtschaft und Unternehmungen.

Sonntag, 19. Juli 2009

US Vizepräsident Biden spricht von Staatsbankrott

Der US Vizepräsident lässt die Bombe platzen

"Wir müssen mehr Geld ausgeben, um den Staatsbankrott zu vermeiden." Die Amerikaner verstehen die Welt nicht mehr.

Besorgt schauen sie auf die Reaktion des AARP (Vereingung amerikanischer Pensionisten), denn die ge ist kritisch. Vizepräsident Biden spricht von "einer total unakzeptalen Situation", dass jetzt gehandelt werden müsse, der Staat jedoch finanziell nicht in der Lage sei..." unser Staat steuert Richtung Staatsbankrott."

Biden beklagt sich, dass ihn die Amerikaner nicht verstehen (wollen?) , dass nur noch mehr Geld den Staatsbankrott verhindern kann. Gutes Geld soll schlechtem nachgeworfen werden. Die amerikanischen Pensionisten - und nicht nur diese - verstehen die Welt nicht mehr.

42 US-Bundesstaaten haben Haushaltsdefizite - immer weniger Geld stehen höheren Ausgaben gegenüber

Das Dilema der US-Bundesstaaten Immer mehr Arbeitslose stehen sinkenden Steuereinnahmen gegenüber. Dramatische Kürzungen in den öffentlichen Haushalten stehen vollmundigen Versprechungen der gigantischen Wirtschaftshilfe gegenüber (die versickern).

Kalifornien in big trouble

Der Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, ist in Kalifornien gezwungen, öffentliche Büros zusätzlich für drei Tage im Monat zu schliessen, damit die Regierung ihre Bediensteten überhaupt noch bezahlen kann. Zudem ist mit massiven Einschränkungen der Leistungen bei der Polizei, der Feuerwehr, beim Strassenbau und in der staatlichen Fürsorge zu rechnen.

Kalifornien steht damit nicht alleine, denn auch andre US-bundesstaaten treffen die Auswirkungen der Krise, also weniger Steuereinnahmen und höhere Schulden, immer härter. So erstreckt sich das Szenario weit über die amerikanische Westküste hinaus. Vor allem in Arizona, Ohio, Pennsylvania, Connecticut, Kentucky, Mississippi und North Carolina verschlechtert sich die Lage zusehends.

Citicorp, Wells Fargo und JPMorgan Chase (welche jeweils 15 bis 25 Mrd. USD Unterstützung vom Steuerzahler erhalten haben), weigern sich, Schuldscheine des US-Bundesstaates zu akzeptieren, da für den Staat ein erhöhtes Kreditrisiko besteht. Die Katastrophe ist für Kalifornien vorprogrammiert, denn Fitch, die Ratingagentur, hat städtische Anleihen bereits als Schrottpapiere herabgestuft.

Und so wachsen die US-Schulden gigantisch weiter...

Samstag, 11. Juli 2009

USA stoppt offiziell den Goldmünzenverkauf


Die Geschichte wiederhot sich immer wieder…

Seit Juni 2008 empfehle ich den Anlegern nur noch physisches Gold und silber zu kaufen, denn wir stürmen mit Vollgas auf das Verbot des privaten Goldbesitzes zu.

Was passiert wohl mit den Billionen und Trillionen wertloser Papierschnitzel (sprich Banknoten)? Zimbabwe hat es bereits in 2008 vorgemacht: Sie taugen nicht einmal als WC-Papier. Aufgrund der Verschmutzung werden aus ihnen ganze Berge von Sondermüll.

Die USA haben den Verkauf von Goldmünzen des „American Eagle“ mit sofortiger Wirkung suspendiert und nehmen keine Aufträge mehr von Händlern an

Nach Ansicht einiger Händler kann die Prägeanstalt wegen der hohen Nachfrage nicht mehr mithalten. Der Stopp des Goldmünzenverkaufs folgt einer Rationierung des Verkaufs von „Silver Eagle Münzen“, die bereits seit Mai in Kraft trat.

Der Silver Eagle darf nur noch von 13 amtlich autorisierten Händlern abgeben werden

Nach Ansicht von GATA (Gold Anti-Trust Action Committee) ist die Suspendierung des Goldmünzenverkaufs in den USA ein klarer Hinweis darauf, dass die Preise am Futures Markt nicht stimmen können, da die physische Nachfrage nach wie vor sehr hoch sei. Es gebe auch keine Anzeichen, dass die Nachfrage nach Goldmünzen nachlasse, oder dass Goldbesitzer ihre Bestände wegen fallender Kurse verkauften.

Quelle: wikipedia.org

Freitag, 12. Juni 2009

Rieter bleibt vorsichtig - CEO sieht Chancen nach der Krise

"Nur weil nach mehr als 20 Jahren erfolgreicher Umsetzung der Dualstrategie erstmals beide Divisionen mit Problemen zu kämpfen haben, muss man nicht gleich alles über den Haufen werfen. Die regelmässige Überprüfung der Strategie gehört zu den Aufgaben jedes Verwaltungsrates; momentan haben wir jedoch mit dem Restrukturierungsprogramm ohnehin andere Prioritäten." (mein Interview mit dem Hartmut Reuter, dem CEO von Rieter Holding AG, veröffentlicht bei moneycab.com - bitte hier klicken)

Mittwoch, 13. Mai 2009

Finanzkrise: Krise sorgt für volle Auftragsbücher

Hersteller von Banknotenpappier wie die Papierfabrik Landquart melden übervolle Auftragsbücher

Die Papierfabirk Landquart (Schweiz) prüft die Kapazitätserweiterung um das Dreifache. Das Geschäft läuft ausgezeichnet. Denn das Unternehmen beliefert exklusiv Banknotenpapier an die Schweizerische Nationalbank (SNB) aber auch die Europäische Zentralbank und andere Notenbanken.

Grosse Beachtung wird die Intergraf (http://www.intergraf.eu/), die 23. Internationale Messe für Sicherheitspapier finden, die heute Mittwoch öffnet die Intergraf. Dank der quantitiativen Lockerung der Geldpolitik der Notenbanken weltweit, laufen die Geschäft wie geschmiert.

Neben der Notenflut wurde in den vergangenen Tagen bekannt, dass die Banken eine grosse Nachfrage nach grossen Noten verzeichnen. Denn diese eignen sich ideal als Wertspeicher um die Noten im Safe zu deponieren. Denn das Vertrauen in die Banken lässt weiter nach. Daneben erneuern die Zentralbanken aus Sicherheitsgründen die Noten-Designs und verkürzen die Umlaufzeiten. Alles Gründe für die steigende Nachfrage nach Papiergeld. – Weitere Zeichen, dass die Hyperinflation auf uns zukommt.

Hinter der Papierfabrik Landquart steht die Mutter „Fortress Paper“, die im Mai 2008 die Papierfabrik Landquart übernommen hat.

In Dresden besitzt Fortress eine zweite Tochtergesellschaft, die im Tapetenmarkt tätig ist und 79 Prozent zum operativen Ergebnis (Ebitda) des kotierten Unternehmens beiträgt.

Copyright: Radovan Milanovic

Donnerstag, 7. Mai 2009

Finanzkrise: Das Geld fehlt in den Kassen der Steuerhochburgen - Steinbrück schlägt wieder zu

Finanzminister Steinbrück will das neue Steuergesetzt "schnell scharf" machen

Die Kassen sind leer und werden leerer: Steinbrück auf der Suche nach den Geschädigten der Steuervögte: "Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt", sagte er im Bundestag. Jeder habe die Pflicht, in Deutschland Steuern zu zahlen.

"Steuerhinterziehung und erst recht -betrug sind kriminell - schlicht und einfach", sagte Peer Steinbrück (SPD) bei der ersten Lesung des Gesetzes zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung über Länder wie die Schweiz oder Liechtenstein.

Interessant ist, dass die Forderungen aus der Ecke der Steuerhochburg-Katelle kommen, denen viele Bürger den Rücken gekehrt haben.

Steinbrück will schnell durchgreifen

Er kündigte an, das Gesetz schnell "scharf" zu machen. Die dafür notwendige Rechtsverordnung werde er noch in dieser Legislaturperiode der Bundesregierung zuleiten. Dann werde man sehen, wie sich die Union dazu verhalte. Diese hatte sich lange gegen Steinbrücks Gesetzentwurf gesträubt und eine Abschwächung durchgesetzt.

Mit der von Steinbrück genannten Rechtsverordnung würden Steuerzahler mit Geschäftsbeziehungen zu Steueroasen - also Ländern, die den OECD-Standard zum Informationsaustausch in Steuersachen nicht erfüllen - besonderen Mitwirkungs- und Auskunftspflichten unterworfen. Kommen sie diesen nicht nach, droht der Verlust von Steuervorteilen (---> welche Steuervorteile, den Verlust des Maximumsteuersatzes?).

Steinbrück zitierte Schätzungen, nach denen weltweit dem Fiskus jährlich 2 bis 12 Bio. Euro durch Steuerkriminalität verloren gingen. In Deutschland seien es vermutlich über 100 Mrd. Euro.

Steinbrück-Äußerungen schlagen Wellen

Der finanzpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Hermann Otto Solms, bringt es auf den Punkt, es müsse in Deutschland ein Steuerrecht geschaffen werden, dass vom Bürger akzeptiert werde. Das Steuerrecht sei derzeit "unsäglich kompliziert, unüberschaubar und umständlich" - dies sei ein Grund für Steuerflucht.

Finanzkrise: Top Level Domains - Goldminen der Zukunft ohne Risiko

Erst seit 12 - 15 Jahren auf dem Markt und schon Mangelware

Sogar Bill Gates bestätigt: "Domains werden schneller im Wert steigen als jeder andere Wertgegenstand, den die Menschheit je kannte".

Top Level werden die Domain Namen immer knapper. Aus diesem Grunde sind immer mehr Firmen gezwungen, Domains mit zusammengsetzen Worten, mit Bindestrichen oder unsinnigen Abkürzungen zu führen. Einfache Begriffe als Domain-Namen sind längst nicht mehr zu bekommen – oder nur noch zu schwindelerregenden Preisen. Ein Beispiel: Die Domain "flicker.com" wurde kürzlich. Unzählige User steuern die Adresse an, wenn sie sich vertippen und statt der Adresse der weltgrößten Fotoplattform "flickr.com" irrtümlich die orthografisch richtige Schreibweise eingeben. Die Domain wurde zu 600.000 Dollar verkauft.

Aber auch die Preise für Domainnamen unterliegen Schwankungen. Selbstverständlich werden die Namen Google und Amazon nicht verkauft. Trotzdem variieren die Preise:

- google.com: 24.06.2006: 3,4 Mio. EUR, 18.07.2006: 2,34 Mio. EUR...06.05.2009: 1,284 Mio. EUR - auch kein Pappenstil

- amazon: 04.07.2006: 20.000 EUR (!), 07.08.2007: 212.800 EUR...06.05.2009: 192.500 EUR

Aber auch ganz normale Domains wie "Atlas" haben eine eindrückliche Rerformance hinter sich und werden weiter stark zulegen:

- atlas.com: 08.1.2007: 21.000 EUR, 06.05.2009: 105.014 EUR

(alle Bewertungen durch www.adressio.de)

Die Schlacht um die besten Top Level Domains hat erst richtig begonnen. Trotzdem ist es möglich auf den Zug zu springen.

Aus Zeitgründen muss ich leider einige meiner Top Level Domains verkaufen (bitte hier klicken).

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Sammeln von Domains.

Finanzkrise: Fass ohne Boden - Bank of America braucht weitere 35 Mrd. USD

"Millardengewinne" dank kreativer Buchhaltung - trotzdem fehlen 35 Mrd. USD

Die Bank of America (BoA) hat in den vergangenen Tagen noch jubiliert, indem sie für das erste Quartal 2009 einen Gewinn von 2,81 Mrd. USD Gewinn gemeldet hatte. Anderseits musste sie 13,4 Mrd. USD aus Kreditverlusten abschreibenund weitere Rückstellungen in Höhe von 6,4 Mrd. USD bilden.

Der Stresstest bei amerikanischen Banken ergab, dass die Bank of America nach 45 Mrd. USD weitere 35 Mrd. USD benötigt. Es wurde auch bekannt, dass die Bank den grössten Finanzbedarf der 19 getesteten Banken hat.

Aber auch andere Banken – darunter Citigroup und Wells Fargo sowie eine Handvoll regionale Banken – brauchen weitere Geldhilfe. Insgesamt sollen 10 weitere US-Banken ohne weiteren Kapitalbedarf nicht überleben. Doch im Bankenrettungsfond TARP (Troubled Asset Relief Program) stecken nur noch 100 Mrd. USD "zum Verteilen. .

Die US Börsen reagierten aud diese Hiobsbotschaften mit Kursgewinnen: Der Dow Jones schloss mit einem Plus von 1,21 Prozent und der S&P 500 gewann sogar 1,74 Prozent.

Wichtiger Baustein der Regierungsstrategie

Die Banken Tests (Stress Tests) sind ein zentraler Teil in der Strategie der Obama-Regierung, mit der der Finanzsektor stabilisiert werden soll. Sie sind ein Indikator für den Zustand der Bankbilanzen für den Fall, dass sich die Wirtschaftslage in den USA weiter verschlimmert.

Unter Aufsicht der Notenbank Fed haben die zuständigen Regulierungsbehörden Berechnungen nach zwei vorgegebenen Szenarien durchgeführt: nach einem Grundszenario, das auf den wirtschaftlichen Annahmen aus dem Februar basiert, darunter ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 2 Prozent, und nach einem schlimmeren Szenario, das einen Rückgang des BIP um 3,3 Prozent und eine Arbeitslosigkeit von 10,3 Prozent im kommenden Jahr unterstellt.

Die Tests werden bereits kritisiert

Bereits werden die Untersuchungen kritisiert, denn - um Panik zu vermeiden - werden in den Schlussberichten die Banken mit Samthandschuhen angefasst.

Sonntag, 3. Mai 2009

Finanzkrise: Invest 2009 in Stuttgart, grosses Interesse

Rund 15.000 Besucher besuchten vom 24. bis 26. April 2009 in Stuttgart die Invest, Deutschlands wichtigste Messe für institutionelle und private Anleger. Die Anleger bestätigten damit die Veranstaltung eindrucksvoll als wichtigen um das Thema Finanzen. Mit diesem starken Ergebnis, sind die Messe Stuttgart und die Börse Stuttgart, Mitveranstalter der Invest, sehr zufrieden, obwohl der Rekord vom letzten Jahr (2008:17.243 Besucher) nicht ganz erreicht wurde. „Dass die Invest trotz des schwierigen Börsenumfeldes so viele Besucher hatte, unterstreicht ihre Rolle als führende Finanzmesse in Deutschland“, sagt Ulrich Kromer, Geschäftsführer der Messe Stuttgart. „Aussteller und Besucher haben uns ihr Vertrauen ausgesprochen und bewiesen, dass Informationen gerade in volatilen Märkten und schwierigen Zeiten besonders wichtig sind.“ In einer Umfrage erklärten 97% der Besucher, dass sie die Invest weiter empfehlen und wieder kommen werden.

Ich danke Ihnen für Ihr grosses Interesse und Ihre zahlreichen Anregungen an der Messe. Ihre Reaktionen haben mir auch gezeigt, dass wir mit dem Kapitalschutz Investor auf dem richtigen Weg sind, indem wir - jeder für sich - in Anbetracht der lauernden Gefahren am Finanz- und Kapitalmarkt auf soliden Anlagen bauen. Denn vor uns liegt die Bankenkrise II, die ihre Ursachen in den kreativen Bankbilanzen (Überbewertung von Aktiven), Kreditkartenausstände, mangelnde Eigenkapitalbasis und beschränkte Wachstumsaussichten haben werden.

Einige Leser sind mit dem Wunsch an mich herangetreten, die Präsentationen zu erhalten. Über diesen Link (bitte anklicken) kommen Sie zu den drei Präsentationen: "Invest 2009 -Schweiz, Ausblick", "Invest2009-Anlagestrategie nach der Krise" und "Invest2009-Kapitalschutz", die Sie herunterladen können.

Mittwoch, 29. April 2009

Finanzkrise - Das Geheimnis des BoA Milliarden Gewinns

Der stolze Quartals Gewinn der Bank of America (BoA) von 4,2 Mrd. USD setzt sich wie folgt zusammen:

- 1,9 Mrd. USD kommen aus dem Verkauf der Anteile an der China Construction Bank und sind damit einmalig und
- 2,2 Mrd. USD kommen aus der neuen Bewertung der Merrill Lynch-Anleihen.
- Die neuen FASB "Casino"-Bewertungs-Regeln haben auch zum "Glanzresultat" mitgeholfen

Unter dem Strich wurde ein Null-Gewinn aus dem Kerngeschäft erwirtschaftet.

Der Konzern stockte seine Vorsorge für Kreditausfälle um 6,4 Mrd. USD auf 13,4 Mrd. USD auf. Gleichzeitg gibt der Konzern zu, dass sich die Kreditqualität in allen Geschäftsfeldern verschlechtert habe (die BoA hat ausstehende Kredite von rund 1 Bio. USD, denen nur Reserven von 2,9% gegenüber stehen). Im Kartengeschäft wurde jetz schon ein Minus von 1,8 Mrd. USD verbucht.

Dienstag, 28. April 2009

Finanzkrise: Zweite Pleitewelle in Sicht?


Risikoprämien auf Bankanleihen sind am Steigen

Die Kreditversicherungen stehen trotz weltweiter Milliarden Hilfen für den angeschlagenen Finanzsektor auf Rekordhöhe. Dass die Risiko-Prämien gleich hoch sind, wie nach der Lehman Pleite widerspiegelt den Angstfaktor nach weiteren grösseren Pleiten Risiken.

Nachdem die Risikoprämien der Credit Default Swaps (CDS) auf unter 150 Basispunkte gefallen sind, liegen sie im Durchschnitt (!) aller Emittenten bereits wieder deutlich über 200 Punkte. Dem Niveau kurz nach dem Zusammenbruch der US-Bank Lehman Brothers im vergangenen September.

Investiert ein Investor 10 Mio. Euro in eine Bankanleihe, muss dieser im Schnitt 200.000 Euro bezahlen, um das Risiko des Emittenten abzusichern.

Das Insolvenzrisiko ist für Zertifikatekäufer von grosser Bedeutung. Denn bei den Produkten handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen; geht der Emittent pleite, ist die Rückzahlung des Kapitals gefährdet. Die Entwicklung der CDS zeigen auf, wie hoch der Markt das Pleiterisiko einer Bank einschätzt.

Insgesamt hat sich der Derivatemarkt im ersten Quartal schwach entwickelt. Mit 29.000 Zertifikaten wurden deutlich weniger aufgelegt als im Vorjahreszeitraum, als es 42.000 Neuemissionen gab. Dies spricht für eine weiterhin grosse Zurückhaltung der Anleger.

Der Börseneinbruch bis März hat dazu geführt, dass bei zahlreichen Produkten die Risikopuffer gerissen wurden mit der Folge, dass die Bonusrenditen verfielen. Über alle Produktkategorien hinweg lag die sogenannte Knock-in-Quote bei 62,4 Prozent. Damit hat bei fast zwei Dritteln der Produkte der Risikopuffer nicht ausgereicht. Zum Vergleich: Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise im dritten Quartal 2008 lag der Wert bei 11,8 Prozent.

Freitag, 24. April 2009

Finanzkrise und Kreditkrise - die neuesten Steuerlinks

Die neuesten Steuerlinks zu Themen, die auf den Nägeln brennen.

Dank Finanzkrise: Credit Suisse grösste Schweizer Bank

CS Marktkapitalisierung ist 26 Prozent höher als die der UBS

Am 23.04.2009 "kostetet die CS" (1,185 Mrd. Aktien) bei einem Aktienkurs von 43,20 CHF 51,176 Mrd. CHF.

Die Aktien der UBS dösen immer noch im Kriechgang vor sich hin: Die 2,933 Mrd. UBS Aktien (Schlusskurs pro Aktie 13,81 CHF) brachten die UBS auf eine Kapitalisierung von "nur noch 40,499 Mrd. CHF".

Wegen des unerwartet hohen Quartalsgewinns der Credit Suisse von 2 Mrd. CHF Gewinn gewannen die Aktien 8,8 Prozent höher (UBS Aktien +4,1%) um 4,1 Prozent ab.

Die US Research- und Consulting Firma Celent in Bosten zeigt grosse Euphorie und spricht von einem guten Indikator, dass der Schweizer Bankensektor auf bessere Tage zusteuere. Kein Wort über die Bewertungen der "schwarzen Löcher" in den Bankbilanzen, den Engagements bei US-Kreditkartenrisiken, den fragwürdigen Rückzahlungen der Osteuropa Krediten, den Liquiditätsfallen...

Donnerstag, 23. April 2009

Finanzkrise – Osteuropakredite - wird die Schweiz in den Euro gedrängt?


Die SNB (Schweizerische Nationalbank) gibt zu, dass die ausstehenden Frankenkredite in Zentral- und Osteuropa rund 75 Milliarden Franken betragen. Insbesondere Ungarn und Polen, die beiden Länder, deren Pleite-Risiken sehr hoch sind, sind die grössten Schuldner.

1) Doch die Schweizerische Regierung verniedlicht, dass die Risiken auf den Frankenkrediten geringer sein dürften, als allgemein angenommen. Zudem würden sich die Frankenkredite auf Haushalte und Firmen konzentrieren, die entweder eine hohe Risikofähigkeit besitzen oder Einkünfte in fremder Währung aufweisen.

Falsch gedacht und Falschinformation: Gerade die Haushalte leiden am meisten unter der Finanzkrise, da die Arbeitslosenrate steigt rasant, während die Arbeitnehmer Lohnrückstufungen hinnehmen müssen. Die gesamten CHF-Kredite dürften jedoch knapp 200 Mrd. CHF betragen, oder mehr als die doppelte Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandprodukt BIP) von 2008 oder 170% der gesamten Staatsverschulung der Eidgenossenschaft.

2) Die Regierung beruhigt auch, dass „die Frankenkredite in Polen und Ungarn die Geldpolitik der SNB nicht beeinflusse. Die Nationalbank führt aber mit der polnischen und ungarischen Zentralbank Devisenswaps durch, bei welchen die beiden Zentralbanken bei der SNB Schweizerfranken gegen Euro beziehen können. Diese Swapgeschäfte dienen der polnischen und ungarischen Zentralbank zur Sicherung von Franken-Liquidität für den einheimischen Bankensektor.

Gelogen: Swaps schieben die Kreditverpflichtungen in die Zukunft mit dem Nebeneffekt, dass die fälligen Zinsen die Schulden meistens noch aufstocken…

Gründe der Misere

Schweizer Banken haben traditionell tief verzinsbare CHF-Milliardenkredite nach Osteuropa vergeben – nun können die Kunden die Gelder nicht zurückzahlen. Droht der Schweiz dasselbe Schicksal wie Island.

Boomtown Warschau: Kredite in Franken haben das rasante Wachstum in vielen Ländern Osteuropas angekurbelt. Jetzt kommt die Quittung. Und wieder bestätigt sich das Börsen-Bonmot „THERE IS NO FREE LUNCH.

Die Finanzwelt befürchtet ein böses Erwachen, Wird das Ende des CHF eingeläutet.

Denn Länder in Polen, Ungarn und Kroatien ist der Franken zur wichtigen Fremdwährung geworden. Tausende Haushalte und Kleinfirmen nahmen ihre Kredite wegen tieferen Zinsen in CHF auf, und nicht in den Landeswährungen Zloty, Forint oder Kuna. In Ungarn sind 31 Prozent aller Kredite in der Schweizer Währung ausgestellt, bei den privaten Haushaltskrediten sind es fast 60 Prozent.

Kreditnehmer können nicht mehr bezahlen

Nun hat die Finanzkrise die Ära der günstigen Kredite beendet: Die Ostwährungen sacken ab. Ende September musste man für 100 polnische Zloty noch 46 Franken bezahlen, heute sind es 30 Franken. Das heisst: Immer mehr Kreditnehmer kriegen Probleme mit den Zinsen und bei der Abzahlung. Die Frage ist also, wie sich das auf den Schweizer Finanzplatz auswirkt.

Was bedeutet das für die Schweiz?

Es ist anzunehmen, dass ein beträchtlicher Teil der insgesamt 200 Milliarden Dollar Osteuropa-Kredite in Schweizer Franken ausgestellt wurden. Gemäss einem Bericht der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich sind weltweit Franken-Kredite im Gegenwert von rund 675 Milliarden Dollar im Umlauf – davon wurden etwa 150 Milliarden direkt von der Schweiz, 80 Milliarden von Grossbritannien sowie rund 430 Milliarden Dollar über Offshore-Finanzzentren vergeben. Wieviele dieser Kredite faul sind, ist nicht bekannt. Doch schon wenn die Ausfallrate 20 Prozent beträgt, würden die Banken viel Geld verlieren.

Muss nun die Schweizer Regierung eingreifen? Muss die EZB einspringen?

Wenn die Banken einen massiven Abschreibungsbedarf durch solche Kredite haben, muss ab einer bestimmten Grössenordnung der Staat eingreifen. Dies geschieht bereits durch die Schweizerische Nationalbank: In Polen hat sie der dortigen Zentralbank mehrere Milliarden Franken zur Verfügung gestellt, damit polnische Banken die Kredite decken können. Zugleich hat die schweizerische Nationalbank bereits bei der Europäischen Zentralbank angefragt, ob ihr diese im Notfall Geld ausleihen könnte. Dies ist ein klares Warnzeichen, dass der schweizerische Franken in Bälde unter einen enormen Abwertungsdruck geraten könnte.

Bei den Schweizer Banken ist das Thema NOCH tabu

Nun müssen die möglichen Verluste durch diese Kredite auf den Tisch; vor allem müssen alle möglichen osteuropäischen Risiken lückenlos offengelegt werden. Zusammen mit den Kreditausfällen von UBS und Credit Suisse könnte der gesamte Abschreibungsbedarf für die Schweiz die Grössenordnung des Schweizer Bruttosozialprodukt übersteigen.

Die Konseqenz des Osteuropa Debakels
Der Schweiz dürfte wie Island der mögliche Staatsbankrott drohen. Eine Folge davon wäre, dass die schweizerische Währung massiv an Wert verlieren könnte, möglicherweise sogar crasht. Alternativ würde die Bonität der Schweiz radikal zurückgestuft werden. Dies wäre das Ende des Bankenplatzes Schweiz und der CHF eine Weichwährung. Als Konsequenz dürften die Schweizer gezwungen werden den Euro zu übernehmen.


Dienstag, 21. April 2009

Finanzkrise - IMF erwartet weitere 4 Billionen USD Banken Abschreibungen

Das Karussell dreht sich immer schneller

Jetzt gibt auch der der Internationale Währungsfonds (IWF) zu, dass die Finanzindustrie zusätzlich bis zu 4 Billionen (4.000.000.000.000) USD oder 3 Billionen (3.000.000.000.000) Euro zusätzlichen Abschreibungen stehen. Die Banken sind dabei zu 2/3 und die Versicherer und Pensionskassen 1/3 betroffen. Die letzte Schätzung stand bei „bis 2 Billionen (2.000.000.000.000) USD. Wie von Geisterhand – und trotz gigantischer Staatshilfen rund um den Globus – haben die Risiken um in den vergangenen 6 Monaten 100% zugenommen. Doch: Ohne Säuberung der Bankbilanzen von wertlosen Luftpositionen geht von den Banken weiter Risiko für die Wirtschaft aus.

Das Unheil dürfte mit 2,7 Billionen USD aus den USA kommen (im Januar wurden die Verluste auf 2,2 Billionen USD geschätzt. Ramschpapiere und Kreditpositionen aus Europa dürften sich auf 1,2 Billionen USD belaufen.

Statt einer Verbesserung oder mindestens der Konsolidierung der Lage im Finanzmarkt warnt der IMF, dass sich DIE FINANZKRISE VERBREITERT HABE.

Im Gegenzug zu der Auslagerung der Giftpapiere muss die Finanzindustrie mit frischem Kapital ausgestattet werden. Die Alternative: Die Abwärtsspirale des globalen Finanzsystems dreht sich noch schneller.

Finanzkrise: Erste Vorboten der Hyperinflation Die kommende Hyperinflation leicht erklärt

Simbabwe schafft eigene Währung ab

Simbabwes Inflation liegt bei 230 Millionen Prozent. Jetzt kommt die Notaktion: Die Regierung wird den Simbabwe-Dollar für mindestens ein Jahr aus dem Verkehr nehmen. Als Ersatz werden ausländische Währungen zugelassen. Also: USD und Euro - zwei Kranke, als Ersatz für einen Toten (Zimbabwe-Dollar).

Deutschland am Schicksalstag 20.04.2009

Bei der BRD-Staatsanleihen-Auktion blieben die Käufer aus. Es konnten nicht alle Anteile verkauft werden konnten. Das besondere hierbei ist, dass es sich um eine 6-Monate bezifferte Anleihe handelt, also keine Langfristige wie z.B. 10 Jährige. Finanzminister Steinbrück (Peitschen Peer) war bestimmt geschockt, als er vernahm, dass die Finanzierungsquelle, die "solide deutsche Staatsanleihe" versiegt. Wenn die Regierung Probleme hat Geld auf den Kapitalmarkt zu bekommen, droht der Staatsbankrott. Die EZB könnte zwar die Anleihen direkt monetisieren, aber was 1923 in einer ähnlichen Situation rauskam wissen wir: Hyperinflation.

Deshalb: Hyperinflation leicht erklärt (hier kommen Sie zum Film)

oder in einem Bild

Papiergeld ist nicht mal mehr Toilettenpapier wert. Bildquelle: www.appfrica.net



 
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