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Montag, 14. September 2009

Weicher Dollar bröckelt weiter - Gold ueber USD 1000


Aus der Weltwährung No. 1 wird ein Softy

  • Das untrüglich Zeichen der Dollarabsicherung: Der Goldpreis hat die psychologisch wichtige Hürde von USD 1.000 ohne Probleme durchbrochen
  • Ein schmelzender USD weckt die Begehrlichkeiten der Ölproduzenten nach einem Ersatzzahlungsmittel oder einem Währungskorb. Dies wird die Nachfrage nach USD noch weiter einschränken
  • Der USD-Kursrückgang ist nichts Neues: Seit rund 20 Jahren verliert der USD an Wert
  • Bisherige Stützen des USD (Währungsreserven ausländischer Zentralbanken, Vertrauen in die Währung, die US-Wirtschaft, den amerikanischen Staat) werden wegfallen, das Vertrauen in den Greenback weiter abnehmen. Die frühere Reservewährung wird immer wertloser
  • Angehäufte gigantische Dollarbestände mit denen die Amerikaner ihren Konsum auf Pump finanziert haben verlieren an Wert. China, der mittlere Osten, Russland... verabschieden sich von der (USD-)Währungsabhängigkeit
  • Weltweit werden Währungsreserven im USD abgebaut, die Finanzkrise hat aufgezeigt, was "sicher" ist: Die (wertlosen) Papierschnitzel werden in Gold getauscht
  • Die durch das Ausland finanzierte Verschuldung der USA mit denen die Amerikaner ihre Zinsen tiefhalten und den USD stützen konnten, endet. Gutes Geld wird nicht mehr schlechtem nachgeworfen
  • Eine kurzfristige Erholung der US-Wirtschaft, kombiniert mit der hohen Liquidität dürfte die Inflation in den USA wieder anziehen und die Währung weiter schwächen
  • Wie wollen (können?) die Amerikaner ihre Auslandsschulden bezahlen? Indem sie die Notenpresse noch schneller drucken lassen. Ein Investitionsanreiz bietet einzig substanziell höhere Zinsen als Risikoausgleich. Das Resultat: Neue Inflation (Geldentwertung), Währungsrückgang. Die Amerikaner, angewiesen auf Importe verfangen sich in derInflationsfalle
Quelle: Cash.ch

Donnerstag, 27. August 2009

Die Börsenrallye verpufft - steigen Sie aus


Mehr und mehr Anzeichen sprechen für substanzielle Börsen-Korrekturen



  • Die bisherigen Wachstumszahlen sind äusserst bescheiden und basieren auf tiefem Niveau

  • Wirtschaftsförderungsprogramme, meist zur Erneuerung der Infrastruktur, verpuffen und laufen aus, während der Privatkonsum auf der Stelle tritt

  • Während die Notenbanken den Banken Gelder „Gratis-Geld“ nachgeworfen haben, konnten diese Ihre Handelsgeschäfte tätigen, während den KMUs (Klein- und mittelgrosse Betriebe) der Hahn abgedreht wurde

  • Die Banken – und nur die – profitieren von der Nullprozent-Politik der Notenbanken. Diese paradiesischen Zustände dürften jedoch vorbei sein. Was, wenn die Zinsen steigen?

  • Gigantische Wirtschaftsförderungsprogramme wurden durch Pump finanziert, während die Steuereinnahmen der Staaten einbrechen. Die Zinserhöhungen werden zu Schocks führen. Höhere Zinsen sind Gift für die Börsen

  • Die Immobilienkrise in den USA ist – allen Unkenrufen zum Trotz – alles Andere als überstanden. Die „gesicherten“ Schrottpapiere bleiben Schrott und dürften ihre „echte Nullbewertung“ noch vor sich haben

  • Mit Ausnahme der Handelsbanken, die dank besseren Börsen und der Auslagerung der Schrottpapiere durch Handelsgewinne Quartals-Gewinne ausweisen konnten, leiden die meisten Unternehmen an der Flaute. Ist dies die Basis für eine substantielle Börsenerholung?

  • Der Optimismus an den Börsen betrifft nur die opportunistischen Profis. Die Börsenumsätze sind bescheiden und nicht durch Vertrauen abgestützt. Im Klartext: Es werden immer die gleichen Papiere hin und hergeschoben

  • Tieferen Unternehmensgewinnen stehen höheren Börsenkursen gegenüber. Besonders Industrie- und Exportwerte dürften überproportional korrigieren

  • Nach dem weltweit starken Anstieg der Börsen seit den Crashs werden die Profis im Hinblick auf die jährlichen Zitterpartien im September/Oktober die Gewinne realisieren

  • Technisch sind die Börsen, das Gold, das Öl…überkauft. Sie dürften in Bälde korrigieren



    Radmil Consulting GmbH


Donnerstag, 6. August 2009

LeShop steht auch weiter vor wird zweistelligem Wachstum

Dominique Locher erwartet weiterhin ungebremstes Wachstum im Online Handel für Lebensmittel....mein Interview mit dem Direktor Marketing und Verkauf bei LeShop.

Sonntag, 26. Juli 2009

Roche im Auf - Schweinegrippe sei Dank


Die Schweinegrippe wird Roche einen Umsatz von 2 Mrd. CHF generieren, so der Roche Chef Severin Schwan. Für 2010 erwartet der Pharma Multi eine Verdreifachung des Ausstosses. Bereits in den ersten 6 Monaten stieg dieser von rund 300 Mio. CHF auf 1 Mrd. CHF an.

Ab 2010 wird mit dem Verkauf von 400 Millionen Packungen gerechnet. Roche Aktien und Genussscheine sind im Steilflug

Roche erhöht die Kapazitäten Zug um Zug, denn diese beträgt zur Zeit "nur" 110 Mio. Packungen.

Wegen den gewährten Rabatten "kann der Konzern die Herstellungskosten decken" (so der Roche Chef). Wie edelmütig.

Doch: Die Resistenzen bei Tamiflu lassen nach

In der Diagnostik-Sparte sind Nachweistests für den Erreger H1N1 vermehrt gefragt. Allerdings ist dieser Posten gemessen an den Konzernumsätze laut Schwan "sehr klein".

Die Konkurrenz schläft nicht

Die WHO sorgt sich um die Gesundheit der Ärmsten dieser Welt. Andere Produzenten von Medikamenten wie die französische Sanofi-Aventis und und die englische GlaxoSmithKline schaffen sich Goodwill mit versprochenen Spenden von 150 Mio. Dosen. Wobei auch Novartis, Baxter, AstraZeneca und Solvay ebenfalls im Geschäft sind.

Freitag, 12. Juni 2009

Rieter bleibt vorsichtig - CEO sieht Chancen nach der Krise

"Nur weil nach mehr als 20 Jahren erfolgreicher Umsetzung der Dualstrategie erstmals beide Divisionen mit Problemen zu kämpfen haben, muss man nicht gleich alles über den Haufen werfen. Die regelmässige Überprüfung der Strategie gehört zu den Aufgaben jedes Verwaltungsrates; momentan haben wir jedoch mit dem Restrukturierungsprogramm ohnehin andere Prioritäten." (mein Interview mit dem Hartmut Reuter, dem CEO von Rieter Holding AG, veröffentlicht bei moneycab.com - bitte hier klicken)

Montag, 8. Juni 2009

Der Schweizerische SMI - kurz-und mittelfristig positiv

Chart: Credit Suisse

Der Schweizerische Aktienmarkt schloss am Freitag mit -23,31 Punkten um -0,43% leichter (bei 5.398,90 Punkten), also knapp unter der psychologisch wichtigen Marke von 5.400 Punkten. In den vergangenen Tagen hat sich der SMI dem oberen Teil des Trend Channels (bei 5.580/5.610) angenähert. Weitere Kursziele sind 5.800/2.820 und 6.020/6.040.

Die träge Kurserholung zeigt auf, wie stark die Börse nachrichtenabhängig reagiert. Grundsätzlich dürfte der Markt tendenziell leicht höher tendieren, denn der Aufwärtstrend ist weiterhin intakt. Die gegenwärtige Kurserholung zeigt sich als Gegenbewegung des immer noch langfristig negativen Umfeldes.

Der Ausblick des Schweizerischen SMI scheint sich bei rund 5.400 Punkten einzuklinken. Obwohl die kurz-, als auch die mittelfristigen Aussichten immer noch positiv sind. Während der Chart, der die Anzahl der steigenden zu den fallenden Kurse (advance/decline) anzeigt, immer mehr konsolidiert und auf 1.2 zurück fiel. Noch Mitte April zeigt dieser Wert 2,1 (2.1 Bullen standen einem Bären gegenüber).

Sowohl der kurz-, als auch der mittelfristige Trend des SMI bleiben bis voraussichtlich Mitte/Ende Juni positiv

82% aller SMI Aktien notieren über ihrer 55-Tage und 74% über ihrer 34-Tage Durchschnittslinie. Auch das mittelfristige Bild mit 22% über und 67% in der steigenden Momentum Phase bestätigen auch das positive Bild dieses Zeitraumes.

Das langfristige Bild hängt jedoch von den langfristigen wirtschaftlichen Aussichten ab, die zur Zeit sehr düster sind.

 
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