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Montag, 14. September 2009

Weicher Dollar bröckelt weiter - Gold ueber USD 1000


Aus der Weltwährung No. 1 wird ein Softy

  • Das untrüglich Zeichen der Dollarabsicherung: Der Goldpreis hat die psychologisch wichtige Hürde von USD 1.000 ohne Probleme durchbrochen
  • Ein schmelzender USD weckt die Begehrlichkeiten der Ölproduzenten nach einem Ersatzzahlungsmittel oder einem Währungskorb. Dies wird die Nachfrage nach USD noch weiter einschränken
  • Der USD-Kursrückgang ist nichts Neues: Seit rund 20 Jahren verliert der USD an Wert
  • Bisherige Stützen des USD (Währungsreserven ausländischer Zentralbanken, Vertrauen in die Währung, die US-Wirtschaft, den amerikanischen Staat) werden wegfallen, das Vertrauen in den Greenback weiter abnehmen. Die frühere Reservewährung wird immer wertloser
  • Angehäufte gigantische Dollarbestände mit denen die Amerikaner ihren Konsum auf Pump finanziert haben verlieren an Wert. China, der mittlere Osten, Russland... verabschieden sich von der (USD-)Währungsabhängigkeit
  • Weltweit werden Währungsreserven im USD abgebaut, die Finanzkrise hat aufgezeigt, was "sicher" ist: Die (wertlosen) Papierschnitzel werden in Gold getauscht
  • Die durch das Ausland finanzierte Verschuldung der USA mit denen die Amerikaner ihre Zinsen tiefhalten und den USD stützen konnten, endet. Gutes Geld wird nicht mehr schlechtem nachgeworfen
  • Eine kurzfristige Erholung der US-Wirtschaft, kombiniert mit der hohen Liquidität dürfte die Inflation in den USA wieder anziehen und die Währung weiter schwächen
  • Wie wollen (können?) die Amerikaner ihre Auslandsschulden bezahlen? Indem sie die Notenpresse noch schneller drucken lassen. Ein Investitionsanreiz bietet einzig substanziell höhere Zinsen als Risikoausgleich. Das Resultat: Neue Inflation (Geldentwertung), Währungsrückgang. Die Amerikaner, angewiesen auf Importe verfangen sich in derInflationsfalle
Quelle: Cash.ch

Donnerstag, 27. August 2009

Die Börsenrallye verpufft - steigen Sie aus


Mehr und mehr Anzeichen sprechen für substanzielle Börsen-Korrekturen



  • Die bisherigen Wachstumszahlen sind äusserst bescheiden und basieren auf tiefem Niveau

  • Wirtschaftsförderungsprogramme, meist zur Erneuerung der Infrastruktur, verpuffen und laufen aus, während der Privatkonsum auf der Stelle tritt

  • Während die Notenbanken den Banken Gelder „Gratis-Geld“ nachgeworfen haben, konnten diese Ihre Handelsgeschäfte tätigen, während den KMUs (Klein- und mittelgrosse Betriebe) der Hahn abgedreht wurde

  • Die Banken – und nur die – profitieren von der Nullprozent-Politik der Notenbanken. Diese paradiesischen Zustände dürften jedoch vorbei sein. Was, wenn die Zinsen steigen?

  • Gigantische Wirtschaftsförderungsprogramme wurden durch Pump finanziert, während die Steuereinnahmen der Staaten einbrechen. Die Zinserhöhungen werden zu Schocks führen. Höhere Zinsen sind Gift für die Börsen

  • Die Immobilienkrise in den USA ist – allen Unkenrufen zum Trotz – alles Andere als überstanden. Die „gesicherten“ Schrottpapiere bleiben Schrott und dürften ihre „echte Nullbewertung“ noch vor sich haben

  • Mit Ausnahme der Handelsbanken, die dank besseren Börsen und der Auslagerung der Schrottpapiere durch Handelsgewinne Quartals-Gewinne ausweisen konnten, leiden die meisten Unternehmen an der Flaute. Ist dies die Basis für eine substantielle Börsenerholung?

  • Der Optimismus an den Börsen betrifft nur die opportunistischen Profis. Die Börsenumsätze sind bescheiden und nicht durch Vertrauen abgestützt. Im Klartext: Es werden immer die gleichen Papiere hin und hergeschoben

  • Tieferen Unternehmensgewinnen stehen höheren Börsenkursen gegenüber. Besonders Industrie- und Exportwerte dürften überproportional korrigieren

  • Nach dem weltweit starken Anstieg der Börsen seit den Crashs werden die Profis im Hinblick auf die jährlichen Zitterpartien im September/Oktober die Gewinne realisieren

  • Technisch sind die Börsen, das Gold, das Öl…überkauft. Sie dürften in Bälde korrigieren



    Radmil Consulting GmbH


Dienstag, 4. August 2009

Das Öl wird knapp, Oel ist gesucht



Bereits im asiatischen Handel ist der Oelpreis am Montag gestiegen. Ein Fass (159 Liter) der US- Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im September stieg auf 70.09/Fass USD. Das sind 64 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im September kletterte um 50 Cent auf 72.20 Dollar. Im Laufe des Montags stabilisierte sich der Preis über 70 USD/Fass.

Positive Daten aus China, die jüngsten Kursgewinne an den Aktienmärkten und die Hoffnung auf eine Beschleunigung der Konjunkturerholung setzten den Lift in Bewegung.


Dies, die vorgeschobenen Gründe. Die echten Gründe spricht der der Cheföknom der Internationalen Energieagtur (IAE), Fatih Birol. Nichts Neues zwar,...

Dr. Birol liess verlauten, dass diejenigen Länder, die grosse Erdölvorräte aufweisen - die meisten im Nahen Osten - ihren Einfluss erheblich vergrössern werden. Birol geht davon aus, dass die grosse Erdölkrise nach 2010 stattfinden werde.

Er warnte davon, dass alle Industrien der Welt und die Wirtschaft auf Erdöl aufgebaut sind. Und dass ein Systemwechsel auf andere (Energie-) Systeme viel Zeit und Geld kosten.

Die Macht der wenigen Erdölproduzenten-Länder wird erheblich zunehmen. Obwohl diese bereits 40% am Welterdölmarkt beherrschen, wird dieser Anteil in Kürze noch rasant ansteigen.


Die grosse Gefahr ist die Gefahr des Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage, denn das Angebot werde nach 2010 ausser Kontrolle geraten, wenn die Nachfrage ansteige und sie wegen fehlender Investitionen in Förderanlagen fallenden Fördermengen gegenüberstehen.

Sonntag, 2. August 2009

Platzt die Bombe? Weitere 10,1 Mrd. CHF für die UBS?


Sonntagonline.ch berichtet, dass der Stress-Test aufzeigt, dass die UBS mindestens weitere 10,1 Mrd CHF, möglicherweise gar 20,7 Mrd. CHF benötigt.

Gemäss sonntagonline.ch benötigt die UBS weitere 10,1 Mrd. CHF. Diese Zahl hätten Top-Ökonomen in einem "Stress-Test" errechnet, welcher der Zeitung "Sonntag" vorliege. Die UBS wird gemäss "Sonntag"-Informationen am Dienstag einen Quartalsverlust von rund 1,6 Mrd. CHF vermelden. Jetzt wird bekannt: Die Eigenmittel der UBS reichen nicht aus. Zu diesem Schluss kommt das europaweit führende bankenunabhängige Finanzanalyse-Institut Alpha Value in Paris, das 31 europäische Banken einem so genannten "Stress-Test" unterzogen hat, wie ihn zurzeit auch die europäische Zentralbank (EZB) durchführt. In diesem Test, dessen Ergebnisse dem «Sonntag» vorliegen, schneidet die UBS zusammen mit der belgisch-französischen Bank Dexia am schlechtesten ab und landet in der Kategorie "gefährdet".

Gemäss der Studie braucht die UBS 10,1 Mrd. CHF zusätzliche Eigenmittel, falls sich die Wirtschaftslage nicht weiter verschlechtert. In einem Stress-Szenario (Verschlechterung der Konjunktur) beläuft sich der Kapitalbedarf sogar auf 20,7 Mrd. CHF. In diesen Beträgen ist ein allfälliger, geschätzter Vergleich mit den US-Behörden im Steuerstreit mit den USA von 5 Mrd. CHF (so die Schätzungen des Bankenprofessors Banken-Professor Janssen) noch nicht enthalten.

Das UBS-Geschäftsergebnis für das zweite Quartal 2009 wird am 4. August 2009 in einer Web- und Telefonkonferenz präsentiert. An Überraschungen wird es nicht fehlen.

Hintergrund Informationen Schweizer Unternehmen bei Radmil consulting GmbH Pressebüro

Montag, 27. Juli 2009

SEC verbietet Short Verkäufe - Tote Hunde in Sicht?

SEC begründet die Entscheidung mit der schrecklichen Lage am Immobilienmarkt...

...der mit der Lage am Aktienmarkt zusammenhange (offizieller Beschluss des SEC).

Das SEC verweist auf die Panik und die Ungewissheit an den Finanzmärkten: "Wenn die Leute in Panik reagieren, werden die Fundamentaldaten ausser Acht gelassen..." Und dies würden sich die Short-Sellers zu Nutze machen und Aktien verkaufen. Was zu weiteren Kursrückgängen führt.

Um dieser misslichen Lage ein Ende zu setzen, beschloss das SEC, die Leerverkäufe von 799 Gesellschaften einzufrieren. Sobald sich die Situation verbessere...

Die Notbremse, die das Fed gezogen hat, deutet auf verborgende Hunde hin und ist alles Andere als beruhigend. Die Massnahme dürfte kurzfristig von Erfolg gekrönt sein. Dann aber zählen wieder die Fundamentaldaten, die Aussichten...Kurz: Aussichten der Wirtschaft und Unternehmungen.

Samstag, 25. Juli 2009

Neueste Interviews mit Kapitänen Schweizerischer Top Gesellschaften

Wie geht es weiter mit Schweizer Gesellschaften, der Schweizer Wirtschaft?

Andreas Pohl, GL Vorsitzender Lidl Schweiz GmbH

Phiilippe Gaydoul, CEO Denner und VRP Gaydoul Group

Gert Lang, CEO Worldsoft AG

Hartmut Reuter, CEO Rieter Holding AG

Martin Rohner, Geschäftsleiter Max Havelaar Stiftung

Herrn Peter Rothwell, CEO Kuoni Reisen Holding AG

Herrn Thomas Limberger, CEO Von Roll Gruppe

Mirjana Blume, CEO Edisun Power Europe AG

Dr. Anja Hochberg, Leiterin internationale Volkswirtschaft, CS

Dieter Marmet, Partner von Wüest & Partner

Meine persönlichen Interviews mit diesen Wirtschaftsvertretern. Sie zeigen auf, wie es mit der Wirtschaft weiter geht.

Donnerstag, 16. Juli 2009

Goldminen: Top Level Domains - Nur 1 EUR für .de Domains

Juli-Aktion: .de-Domains für nur EUR 1,- im ersten Jahr

Bis einschließlich 31. Juli 2009 bieten erhalten Sie hier Top Level.de-Domains für nur EUR 1,- im ersten Jahr an.Zudem erhalten Sie nach einem Webspace-Upgrade doppelten Speicherplatz zum gleichen Preis.

Nutzen Sie Ihre neue .de-Domain, um eigene Inhalte zu erstellen oder gezielt auf Ihr eigenes Profil bei Netzwerken wie Facebook, Lokalisten, XING, Twitter oder Ihren eigenen Blog weiterzuleiten. Damit können Sie kryptische Web-Adressen wie zum Beispiel "http://www.xing.com/profile/Florian_Huber" in eine "sprechende Adresse" wie "www.florianhuber.eu" umwandeln und diese dann auf Ihren Visitenkarten, Geschäftspapieren, etc. verwenden.

Sie haben Ihren Blog von einem Betreiber zu einem anderen umgezogen, weil der Service dort besser ist? Kein Problem, denn Ihre .de-Domain können Sie dann einfach per Mausklick auf die neue Blog-Adresse (URL) weiterleiten und keiner Ihrer Leser merkt die Veränderung. So sichern Sie sich Ihre digitale Unabhängigkeit in der virtuellen Welt - ein Leben lang.

Mit der funktionellen Stichwortsuche können Sie Ihre Wunschbegriffe unkompliziert in echte .de-Domains umwandeln und diese schnell und einfach registrieren.

Jeder Kunde von United Domains kann dabei bis zu 10 .de-Domains für je 1 EUR registrieren oder auch bestehende Domains von anderen Providern zu united-domains.de umziehen.

Hier kommen Sie zu den letzten Neuigkeiten von Top Level Domains.

Montag, 13. Juli 2009

Denner CEO, Philippe Gaydoul, prüft Investitioen

Bei künftigen Investitionen setzt der Denner Chef weiter auf Handelsunternehmen und die Konsumgüterindustrie....(hier gehtes weiter bitte hier klicken)

Samstag, 11. Juli 2009

USA stoppt offiziell den Goldmünzenverkauf


Die Geschichte wiederhot sich immer wieder…

Seit Juni 2008 empfehle ich den Anlegern nur noch physisches Gold und silber zu kaufen, denn wir stürmen mit Vollgas auf das Verbot des privaten Goldbesitzes zu.

Was passiert wohl mit den Billionen und Trillionen wertloser Papierschnitzel (sprich Banknoten)? Zimbabwe hat es bereits in 2008 vorgemacht: Sie taugen nicht einmal als WC-Papier. Aufgrund der Verschmutzung werden aus ihnen ganze Berge von Sondermüll.

Die USA haben den Verkauf von Goldmünzen des „American Eagle“ mit sofortiger Wirkung suspendiert und nehmen keine Aufträge mehr von Händlern an

Nach Ansicht einiger Händler kann die Prägeanstalt wegen der hohen Nachfrage nicht mehr mithalten. Der Stopp des Goldmünzenverkaufs folgt einer Rationierung des Verkaufs von „Silver Eagle Münzen“, die bereits seit Mai in Kraft trat.

Der Silver Eagle darf nur noch von 13 amtlich autorisierten Händlern abgeben werden

Nach Ansicht von GATA (Gold Anti-Trust Action Committee) ist die Suspendierung des Goldmünzenverkaufs in den USA ein klarer Hinweis darauf, dass die Preise am Futures Markt nicht stimmen können, da die physische Nachfrage nach wie vor sehr hoch sei. Es gebe auch keine Anzeichen, dass die Nachfrage nach Goldmünzen nachlasse, oder dass Goldbesitzer ihre Bestände wegen fallender Kurse verkauften.

Quelle: wikipedia.org

Sonntag, 5. Juli 2009

Neueste Goldminen: Michael Jackson Domains

Goldene Domains: 10 Mio. USD für Michael Jackson Domain? - Nein, aber
Die Domain erzielte über 1 Mio. USD

Auf Twitter geisterte der Kaufpreis für die unmögliche (Zungenbrecher-) Domain

"inmemoryofmichaljackson.com"

von USD 9.999.999 herum. Allem Anschein nach leistete sich hier jemand ein schlechter Scherz. Denn am nächsten Tag wurde die Domain neu mit Geboten von knapp unter USD 1 Mio. wieder neu gelistet.

DIe Jagd auf Michael Jackson Domains geht weiter

Wahr ist, dass auf Sedo.de am27.06.2009 die Domain "michaeljackson.org" zu USD 2.550 verkauft worden ist. Ein Schnäppchen im Vergleich zu den ".com-Preisen".

Noch ausstehend ist die Auktion auf eBay: Der "glückliche Käufer" muss für die 4 Domains: "inmemoryofjackson.de / eu / org / info" mindestens EUR 25.006.09 hinblättern oder beim Sofortkauf EUR 250.000.

Obwohl die angebotenen Domains alles andere als attraktiv sind (kurze, einprägsame Namen zur Vermeidung von Tippfehlern), zeigt das Beispiel mit Michael Jackson, dass die Preisentwicklung von Top Level Domain Namen erst ein Mauerblümchendasein erleben.

Freitag, 12. Juni 2009

Rieter bleibt vorsichtig - CEO sieht Chancen nach der Krise

"Nur weil nach mehr als 20 Jahren erfolgreicher Umsetzung der Dualstrategie erstmals beide Divisionen mit Problemen zu kämpfen haben, muss man nicht gleich alles über den Haufen werfen. Die regelmässige Überprüfung der Strategie gehört zu den Aufgaben jedes Verwaltungsrates; momentan haben wir jedoch mit dem Restrukturierungsprogramm ohnehin andere Prioritäten." (mein Interview mit dem Hartmut Reuter, dem CEO von Rieter Holding AG, veröffentlicht bei moneycab.com - bitte hier klicken)

Montag, 8. Juni 2009

Der Schweizerische SMI - kurz-und mittelfristig positiv

Chart: Credit Suisse

Der Schweizerische Aktienmarkt schloss am Freitag mit -23,31 Punkten um -0,43% leichter (bei 5.398,90 Punkten), also knapp unter der psychologisch wichtigen Marke von 5.400 Punkten. In den vergangenen Tagen hat sich der SMI dem oberen Teil des Trend Channels (bei 5.580/5.610) angenähert. Weitere Kursziele sind 5.800/2.820 und 6.020/6.040.

Die träge Kurserholung zeigt auf, wie stark die Börse nachrichtenabhängig reagiert. Grundsätzlich dürfte der Markt tendenziell leicht höher tendieren, denn der Aufwärtstrend ist weiterhin intakt. Die gegenwärtige Kurserholung zeigt sich als Gegenbewegung des immer noch langfristig negativen Umfeldes.

Der Ausblick des Schweizerischen SMI scheint sich bei rund 5.400 Punkten einzuklinken. Obwohl die kurz-, als auch die mittelfristigen Aussichten immer noch positiv sind. Während der Chart, der die Anzahl der steigenden zu den fallenden Kurse (advance/decline) anzeigt, immer mehr konsolidiert und auf 1.2 zurück fiel. Noch Mitte April zeigt dieser Wert 2,1 (2.1 Bullen standen einem Bären gegenüber).

Sowohl der kurz-, als auch der mittelfristige Trend des SMI bleiben bis voraussichtlich Mitte/Ende Juni positiv

82% aller SMI Aktien notieren über ihrer 55-Tage und 74% über ihrer 34-Tage Durchschnittslinie. Auch das mittelfristige Bild mit 22% über und 67% in der steigenden Momentum Phase bestätigen auch das positive Bild dieses Zeitraumes.

Das langfristige Bild hängt jedoch von den langfristigen wirtschaftlichen Aussichten ab, die zur Zeit sehr düster sind.

Sonntag, 24. Mai 2009

Innert zwei Monaten bereits 200.000 .tel-Domains registriert

Ist Ihr Name noch erhältlich?

Telnic Limited, der Registrierungsbetreiber für die neue kommunikationsorientierte Top-Level-Domäne .tel (TLD), wurde für den 2009 World Technology Award und den InfoCommerce Group Model of Excellence 2009 nominiert. Telnic Limited gab bekannt, dass in den ersten beiden Monaten seit der allgemeinen Freigabe mehr als 200.000 Domäns registriert wurden.

Tlenich ist begeistert vom Erfolg der .tel-Domains und betont, dass in Anbetracht der derzeitigen Wirtschaftslage und der auf globale Ereignisse gerichteten Aufmerksamkeit dieser Erfolg ein Meilenstein in der Domaingeschrichte ist. Dies zeigt, dass ein einfacher, aber umfassender Service, der vom Benutzer gesteuert wird, ein signifikantes Potenzial aufweist. Die ersten Benutzer beginnen .tel als ihren einzigen Kontaktpunkt zu verwenden und mehr und mehr Benutzer und Unternehmen erkennen, dass diese Methode ausgesprochen nützlich ist, um die gesamte Kommunikation online über einen einzigen Punkt zu verwalten."

Die Innovationen der .tel-Gemeinde bedeuten, dass täglich neue Verwendungszwecke und Möglichkeiten für die Umsatzsteigerung sehen, von Einzelpersonen, die mit der .tel-Domäne für sich selbst werben, bis zu grossen Unternehmen, die ihre vorhandenen Geschäftsmodelle basierend auf der .tel-Technologie vollständig umgestalten. Dies ist für uns eine aufregende Zeit, an der noch viele Benutzer teilnehmen können. Und das ist erst der Anfang...

Ich bin überzeugt, dass .tel-Domains eine weitaus grössere Erfolgsgeschichte - und entsprechendes Gewinnpotential für .tel Domain Besitzer - zeigen werden, da .tel Domains sogar noch mehr Anwendungsmöglichkeiten bieten, als .com Domains. Jedermann kann .tel Domains benützen, auch wenn er keine Domain besitzt. Die Nachfrage wird des gigantisch sein, da sich alle Interessenten auf möglichst kurze Namen stürzen. - Wir stehen stehen erst am Anfang der Erfolgsstory von .tel Domains.

Samstag, 16. Mai 2009

Finanzkrise: GM Anleihen behalten!

Wer bekommst was?

Ob es zur Insolvenz kommt, hängt nach Einschätzung von General Motors (GM) vor allem vom Ergebnis eines Swap-Angebots ab, das den Inhabern von Firmenanleihen gemacht wurde. Am 26. Mai läuft das Angebot ab, das vorsieht, Anleihen von jeweils 1.000 USD gegen 225 Aktien zu tausen. Mit diesem Federstrick könnte GM Schuldverschreibungen im Wert von 27 Mrd. USD in neues Kapital umtauschen und somit 10% am Konzern erwerben. Vertreter von Anleihens Eignern wollen jedoch einen Kapital Anteil von 58%.

Bis heute hat GM Überlebens-Staatshilfe von 15,4 Mrd USD Milliarden Dollar erhalten. Um weitere Hilfe zu erhalten, hat die US-Regierung dem Autokonzern bis 1. Juni 2009 Zeit gegeben, um einen umfassenden Sanierungsplan auszuarbeiten.

Die amerikanische Autogewerkschaft "United Auto Workers Union" (UAW) will 40% an der restrukturierten Gesellschaft, welches die Hälfte ihrer 20 Mrd. USD Investitionen abdecken würde. Und die US Regierung schliesslich würde rund 10 Mrd. USD seiner Nothilfe (von insgesamt 15,4 Mrd. USD) in Aktien umwandeln.

Kleinanleger protestieren

Kleinanleger sind nicht einverstanden, dass die UAW und die Regierung beim Überleben von GM bevorzugt behandelt werden. Sie argumentieren, dass die Anleihens Investoren insgesamt dass Doppelte der Regierung investiert haben und im Gegenzug nur 1/5 der Regierungs Guthaben erhalten soll.

Der Druck der Kleinanleger dürfte anhalten und für ein besseres Angebot sorgen.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Finanzkrise: Krise sorgt für volle Auftragsbücher

Hersteller von Banknotenpappier wie die Papierfabrik Landquart melden übervolle Auftragsbücher

Die Papierfabirk Landquart (Schweiz) prüft die Kapazitätserweiterung um das Dreifache. Das Geschäft läuft ausgezeichnet. Denn das Unternehmen beliefert exklusiv Banknotenpapier an die Schweizerische Nationalbank (SNB) aber auch die Europäische Zentralbank und andere Notenbanken.

Grosse Beachtung wird die Intergraf (http://www.intergraf.eu/), die 23. Internationale Messe für Sicherheitspapier finden, die heute Mittwoch öffnet die Intergraf. Dank der quantitiativen Lockerung der Geldpolitik der Notenbanken weltweit, laufen die Geschäft wie geschmiert.

Neben der Notenflut wurde in den vergangenen Tagen bekannt, dass die Banken eine grosse Nachfrage nach grossen Noten verzeichnen. Denn diese eignen sich ideal als Wertspeicher um die Noten im Safe zu deponieren. Denn das Vertrauen in die Banken lässt weiter nach. Daneben erneuern die Zentralbanken aus Sicherheitsgründen die Noten-Designs und verkürzen die Umlaufzeiten. Alles Gründe für die steigende Nachfrage nach Papiergeld. – Weitere Zeichen, dass die Hyperinflation auf uns zukommt.

Hinter der Papierfabrik Landquart steht die Mutter „Fortress Paper“, die im Mai 2008 die Papierfabrik Landquart übernommen hat.

In Dresden besitzt Fortress eine zweite Tochtergesellschaft, die im Tapetenmarkt tätig ist und 79 Prozent zum operativen Ergebnis (Ebitda) des kotierten Unternehmens beiträgt.

Copyright: Radovan Milanovic

Freitag, 8. Mai 2009

Finanzkrise: Wie geht es weiter mit Kuoni?

Quelle: Kuoni

Das Tourismusunternehmen Kuoni trotzt der Finanzkrise. Das Interview ist bei moneycab.com veröffentlicht worden. Über diesen Link kommen sie zum Interview (bitte hier klicken).

Donnerstag, 7. Mai 2009

Finanzkrise: Das Geld fehlt in den Kassen der Steuerhochburgen - Steinbrück schlägt wieder zu

Finanzminister Steinbrück will das neue Steuergesetzt "schnell scharf" machen

Die Kassen sind leer und werden leerer: Steinbrück auf der Suche nach den Geschädigten der Steuervögte: "Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt", sagte er im Bundestag. Jeder habe die Pflicht, in Deutschland Steuern zu zahlen.

"Steuerhinterziehung und erst recht -betrug sind kriminell - schlicht und einfach", sagte Peer Steinbrück (SPD) bei der ersten Lesung des Gesetzes zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung über Länder wie die Schweiz oder Liechtenstein.

Interessant ist, dass die Forderungen aus der Ecke der Steuerhochburg-Katelle kommen, denen viele Bürger den Rücken gekehrt haben.

Steinbrück will schnell durchgreifen

Er kündigte an, das Gesetz schnell "scharf" zu machen. Die dafür notwendige Rechtsverordnung werde er noch in dieser Legislaturperiode der Bundesregierung zuleiten. Dann werde man sehen, wie sich die Union dazu verhalte. Diese hatte sich lange gegen Steinbrücks Gesetzentwurf gesträubt und eine Abschwächung durchgesetzt.

Mit der von Steinbrück genannten Rechtsverordnung würden Steuerzahler mit Geschäftsbeziehungen zu Steueroasen - also Ländern, die den OECD-Standard zum Informationsaustausch in Steuersachen nicht erfüllen - besonderen Mitwirkungs- und Auskunftspflichten unterworfen. Kommen sie diesen nicht nach, droht der Verlust von Steuervorteilen (---> welche Steuervorteile, den Verlust des Maximumsteuersatzes?).

Steinbrück zitierte Schätzungen, nach denen weltweit dem Fiskus jährlich 2 bis 12 Bio. Euro durch Steuerkriminalität verloren gingen. In Deutschland seien es vermutlich über 100 Mrd. Euro.

Steinbrück-Äußerungen schlagen Wellen

Der finanzpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Hermann Otto Solms, bringt es auf den Punkt, es müsse in Deutschland ein Steuerrecht geschaffen werden, dass vom Bürger akzeptiert werde. Das Steuerrecht sei derzeit "unsäglich kompliziert, unüberschaubar und umständlich" - dies sei ein Grund für Steuerflucht.

Finanzkrise: Top Level Domains - Goldminen der Zukunft ohne Risiko

Erst seit 12 - 15 Jahren auf dem Markt und schon Mangelware

Sogar Bill Gates bestätigt: "Domains werden schneller im Wert steigen als jeder andere Wertgegenstand, den die Menschheit je kannte".

Top Level werden die Domain Namen immer knapper. Aus diesem Grunde sind immer mehr Firmen gezwungen, Domains mit zusammengsetzen Worten, mit Bindestrichen oder unsinnigen Abkürzungen zu führen. Einfache Begriffe als Domain-Namen sind längst nicht mehr zu bekommen – oder nur noch zu schwindelerregenden Preisen. Ein Beispiel: Die Domain "flicker.com" wurde kürzlich. Unzählige User steuern die Adresse an, wenn sie sich vertippen und statt der Adresse der weltgrößten Fotoplattform "flickr.com" irrtümlich die orthografisch richtige Schreibweise eingeben. Die Domain wurde zu 600.000 Dollar verkauft.

Aber auch die Preise für Domainnamen unterliegen Schwankungen. Selbstverständlich werden die Namen Google und Amazon nicht verkauft. Trotzdem variieren die Preise:

- google.com: 24.06.2006: 3,4 Mio. EUR, 18.07.2006: 2,34 Mio. EUR...06.05.2009: 1,284 Mio. EUR - auch kein Pappenstil

- amazon: 04.07.2006: 20.000 EUR (!), 07.08.2007: 212.800 EUR...06.05.2009: 192.500 EUR

Aber auch ganz normale Domains wie "Atlas" haben eine eindrückliche Rerformance hinter sich und werden weiter stark zulegen:

- atlas.com: 08.1.2007: 21.000 EUR, 06.05.2009: 105.014 EUR

(alle Bewertungen durch www.adressio.de)

Die Schlacht um die besten Top Level Domains hat erst richtig begonnen. Trotzdem ist es möglich auf den Zug zu springen.

Aus Zeitgründen muss ich leider einige meiner Top Level Domains verkaufen (bitte hier klicken).

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Sammeln von Domains.

Finanzkrise: Fass ohne Boden - Bank of America braucht weitere 35 Mrd. USD

"Millardengewinne" dank kreativer Buchhaltung - trotzdem fehlen 35 Mrd. USD

Die Bank of America (BoA) hat in den vergangenen Tagen noch jubiliert, indem sie für das erste Quartal 2009 einen Gewinn von 2,81 Mrd. USD Gewinn gemeldet hatte. Anderseits musste sie 13,4 Mrd. USD aus Kreditverlusten abschreibenund weitere Rückstellungen in Höhe von 6,4 Mrd. USD bilden.

Der Stresstest bei amerikanischen Banken ergab, dass die Bank of America nach 45 Mrd. USD weitere 35 Mrd. USD benötigt. Es wurde auch bekannt, dass die Bank den grössten Finanzbedarf der 19 getesteten Banken hat.

Aber auch andere Banken – darunter Citigroup und Wells Fargo sowie eine Handvoll regionale Banken – brauchen weitere Geldhilfe. Insgesamt sollen 10 weitere US-Banken ohne weiteren Kapitalbedarf nicht überleben. Doch im Bankenrettungsfond TARP (Troubled Asset Relief Program) stecken nur noch 100 Mrd. USD "zum Verteilen. .

Die US Börsen reagierten aud diese Hiobsbotschaften mit Kursgewinnen: Der Dow Jones schloss mit einem Plus von 1,21 Prozent und der S&P 500 gewann sogar 1,74 Prozent.

Wichtiger Baustein der Regierungsstrategie

Die Banken Tests (Stress Tests) sind ein zentraler Teil in der Strategie der Obama-Regierung, mit der der Finanzsektor stabilisiert werden soll. Sie sind ein Indikator für den Zustand der Bankbilanzen für den Fall, dass sich die Wirtschaftslage in den USA weiter verschlimmert.

Unter Aufsicht der Notenbank Fed haben die zuständigen Regulierungsbehörden Berechnungen nach zwei vorgegebenen Szenarien durchgeführt: nach einem Grundszenario, das auf den wirtschaftlichen Annahmen aus dem Februar basiert, darunter ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 2 Prozent, und nach einem schlimmeren Szenario, das einen Rückgang des BIP um 3,3 Prozent und eine Arbeitslosigkeit von 10,3 Prozent im kommenden Jahr unterstellt.

Die Tests werden bereits kritisiert

Bereits werden die Untersuchungen kritisiert, denn - um Panik zu vermeiden - werden in den Schlussberichten die Banken mit Samthandschuhen angefasst.

Mittwoch, 6. Mai 2009

Finanzkrise: Vorerst 5000 Jobs bei Microsoft futsch

Ueber e-Mail kündigt CEO Steve Balmer seinen Mitarbeitern eine weitere Entlassungswelle an. Daneben wird von weiteren Kosteneinsparungen gesprochen.

"As we move forward, we will continue to closely monitor the impact of the economic downturn on the company and if necessary, take further actions on our cost structure including additional job eliminations," he wrote.

Im Januar, nach der ersten Bekanntgabe der ersten Entlassungen, wurde sofort 1.400 Mitarbeiter freigestellt. Die Uebrigen 3.600 sollten innerhalb von 18 Monaten entlassen werden. Wie soeben bekannt wurde, sind die 3.600 Entlassungen schon durchgeführt worden. Jetzt hat es Microsoft plötzlich eilig, grosse Teile der Belegschaft "los zu werden".

Microsoft spricht von einem Sozialplan und davon, dass ein Teil der Entlassenen Mitte 2010 wieder eingestellt würden, denn zu diesem Zeitpunkt sei geplant, 2.000 bis 3.000 neue Stellen zu schaffen. die Aktien gaben 2% auf 19,79 USD nach.

Was geht vor bei Microsoft? Wird Cash geschaffen und die Mitarbeiterzahl schlank gehalten, damit Micorsoft wieder bei Yahoo auf Brautschau gehen kann? Gerüchteweise zeigt Microsoft wieder Interesse an der Suchmaschine. Yahoo gewann 4% auf 14,74 USD.

 
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