Dienstag, 10. Februar 2009

UBS Banker sollte Man(n)/(Frau) sein...

  • +46 Mrd. CHF (30.7 Mrd. Euro) Hilfe wegen der Finanzkrise und Bankenkrise an die UBS Bank: Macht für jeden Einwohner der Schweiz 5.714,29 CHF (3.809,53 Euro). Der Steuerzahler sagt danke. Davon
  • +6 Mrd. CHF direkte Staatshilfe, davon
  • +40 Mrd. CHF Schrottpapiere an Schweizerische Nationalbank (SNB) "verkauft" (statt 60 Mrd. CHF)
  • -69 Mrd. CHF Abfluss von UBS Kundengelder alleine im 4. Quartal 2008 (im Gesamtjahr 2008 weit über -200 Mrd. CHF)
  • -19,7 Mrd. CHF Jahresverlust in 2008 (4. Quartal 2008: -8,1 Mrd. CHF)
  • -11.000 UBS Stellen futsch
  • deshalb +2,2 Mrd. CHF Erfolgs-Bonus an die Damen und Herren UBS Banker
  • Der UBS Chef hat keine Zeit, um das 2008 Glanz-Resultat zu kommunizieren
  • Die UBS Aktie steigt an der Börse +5,66% auf 13,63 CHF

    ...Status der (immer noch) grössten Schweizer Bank in der Finanzkrise und Börsenkrise 2008/2009.

Finanzkrise: Der EU geht das Geld aus - Lettland vor dem Kollaps

Mit ihren Hilfpaketen und Garantien, wegen der Finanzkrise und Bankenkrise, im Gesamtwert von 4,8 Bio. CHF (3,2 Bio. Euro) haben die EU-Staaten ihre Volkswirtschaften vor dem Kollaps bewahrt – bisher. Künftig wird den Ländern der EU aber das Geld für Hilfsaktionen und weitere Konjunkturpakete fehlen - und dann?

In Europa wurden folgende Wirtschaftspakete geschnürt:
  • Grossbritannien: 1.000 Mia. CHF
  • Deutschland: 770 Mia. CHF
  • Frankreich: 550 Mia. CHF

Doch jetzt dürfte Schluss sein, denn heute tagen wegen der Finanzkrise und Bankenkrise die EU Finanzminister, die Finanzkommission, sowie Vertreter der Europäischen Zentralbank. Brisantes Diskussionstehma: Die 27 EU-Staaten haben kaum noch Geld, um gegen die Wirtschaftskrise anzukämpfen. Laut «Financial Times Deutschland» stammen diese Informationen aus einem vertraulichen Bericht des EU-Wirtschaftsausschusses (WFA), der die vorgenannten Gremien vereint, das höchste Finanz Defizit seit 15 Jahren. Laut einer der «Financial Times Deutschland» vorliegenden Studie wird der Umfang aller EU-Konjunkturpakete wegen der Finanzkrise und Bankenkrise, für 2009 und 2010 auf 3 bis 4% des Bruttoinlandproduktes (BIP) der Gemeinschaft steigen. Damit dürfte das Haushaltsdefizit der EU 2010 ein Niveau von 4,8% erreichen, was dem höchsten Defizit seit 15 Jahren entspräche.

Beinahe Staatsbankrott anmelden musste bereits im vergangenen Dezember Lettland. Zur Bewältigung der akuten Finanznot wegen der Finanzkrise erhielt der baltische Staat Kredite im Umfang von 7,5 Mia. Euro. Die bedeutendste Zuwendung war ein Notkredit der EU über 3,1 Mia. Euro. Der Internationale Währungsfonds (IWF) half Lettland mit 1,4 Mia. Euro aus der Patsche. Im Oktober mussten die EU, der IWF und die Weltbank bereits Ungarn mit einem Kredit über 20 Mia Euro vor dem Staatsbankrott bewahren.

Die Frage ist jetzt, was passiert, wenn eines der grossen Länder Zahlungsunfähigkeit anmelden muss?

Zum Beispiel Grossbritannien: Das Land steht am Abgrund, seine Immobilien sind überbewertet, die privaten Haushalte überschuldet, sein ausgedehnter Finanzsektor ist schwer angeschlagen. Das Vertrauen in die Kraft Grossbritanniens, die Krise zu überstehen, schwindet von Tag zu Tag, abzulesen am dramatischen Verfall der Insel-Währung. Das britische Pfund verlor innert wenigen Monaten fast 50% seines Werts zum Schweizer Franken.

«Ich würde kein Geld mehr in Grossbritannien investieren», sagte der Investor Jim Rogers kürzlich im «Spiegel». Und der Ökonom Willem Buiter, ehemaliger Berater der Bank of England, warnt davor, «dass Grossbritannien ein zweites Island wird». Nur müsste das Rettungspaket dann hochgerechnet auf die Bevölkerungszahl 180 mal höher sein. Das wären dann die nächsten 500 Mia. Euro.

Seit dem Sommer 2008 warne ich meine Kunden nur in Anleihen bester "Bonitäten" zu investieren und auch bei Staatsanleihen wählerisch zu sein. Denn mehr und mehr Staatsanleihen verlieren ihre "mündelsichere Qualitätseinstufungen" (AAA). In dieser Finanzkrise und Wischaftskrise zählt immer Sicherheit vor Rendite.

Montag, 9. Februar 2009

Deutscher Aussenhandel unter dem Einfluss von Finanzkrise und Wirtschaftskrise

Seit 2003 sind die deutschen Exporte noch nie so langsamt gewachsen, wie 2008. und in 2009 soll die deutsche Exportwirtschaft gar -6% weniger exportieren. China hingegen wird Deutschland in 2009 als Exportweltmeister ablösen.

Die Talfahrt der Weltwirtschaft hat zum Jahreswechsel den deutschen Aussenhandel erreicht. Im Dezember brachen die Exporte um 7,7% ein, im Vormonat November um 12,2%.

Das Statistische Bundesamt informierte, dass die Produzenten von Autos und ihre Zulieferer besonders hat getroffen worden sind. So brachen die Umsätze der Autoindustrie im Dezember um -32,7% ein, der sonst so stabile Maschinenbau -4%.

Der Pessimismus kennt keine Grenzen und steigert sich... - Zeichen, dass die Börsen den Boden bald erreichen werden oder gar erreicht haben.

Sonntag, 8. Februar 2009

Kurz vor Obamas Mega-Finanzspritze gehen 3 weitere US Banken pleite

Die Finanzkrise und Bankenkrise heizt das Tempo der Bankenpleiten in den USA weiter an. Zum Wochenende warfen das zweite Mal in Folge gleich drei Institute auf einen Schlag das Handtuch.

Diesmal traf es zwei grössere Banken in Kalifornien. Die Kundeneinlagen aller drei Institute sind aber wie bisher in den meisten Fällen von anderen Banken übernommen worden und damit garantiert, teilte die staatliche Einlagensicherung FDIC mit. Alle drei Institute zusammen kamen auf eine Bilanzsumme von knapp 3,2 Mrd. USD (2,5 Mrd Euro). Damit steigt die Zahl der insolventen Banken seit Jahresbeginn auf neun Zusammenbrüche. Im Vorjahr gab es in den USA insgesamt 25 Pleiten von Geschäftsbanken.

Ablauf der Pleiten von US-Banken wie am Fliessband organisiert

Die FDIC (Federal Deposit Insurance Corp.) rechnet mit weiteren Pleiten unter den weit mehr als 8000 US-Banken. Die Schließungen erfolgen meist freitags, damit bis Montag ausreichend Zeit bis zur Wiedereröffnung unter dem neuen Besitzer bleibt.

Bankenkrise geht weiter - ein Ende ist noch nicht in Sicht

Wegen der Finanzkrise und Bankenkrise leiden die Banken weltweit immer noch unter der Krise. Falls sich die „Cashflows“ nicht verbessern - und davon ist nicht auszugehen - drohen weitere Abschreibungen. Der Druck der Börsen auf die Banken wird weiter gehen. Zudem führt die Kreditkrise zu weiteren Kreditausfällen.

Freitag, 6. Februar 2009

DAX Sentiment: Börsen - Optimisten ziehen sich wieder zurück


Weil die Aktien Kurse wegen der weiterhin offenen Probleme der Finanzkrise und Bankenkrise immer noch nicht richtig vorangekommen sind, haben verschiedene Anleger an den Aktien Märkten die Segel gestrichen. Vor allem die Banken haben wiederum an Substanz verloren. Leider haben sich somit die Hoffnungen auf eine mögliche Bärenmarktrallye nicht erfüllt.

Aktien Anleger haben an den Börsen kalte Füsse bekommen. Ein eindeutiger Indikator der Börsen Entwicklung zeigen die jüngsten Zahlen zur DAX-Stimmung, welche durch die Börse Frankfurt ermittlet werden: Gut die Hälfte der Optimisten, die in der vergangenen Woche noch zu grosser Zahl ins Bullenlager geströmt waren, hat das Handtuch geworfen. Nicht etwa, weil ihnen grosse Aktien Verluste an den Börsen entstanden wären. Sondern weil sich die zu Beginn des Berichtszeitraums aufgelaufenen meist kleinen Aktien Buchgewinne schnell in Luft aufgelöst haben.

Die Baisse wurde wiederum durch Banken Aktien und Versicherungs Aktien verursacht. Denn die Bankenkrise ist noch längst nicht ausgestanden. Die Bakenkrise wird jedoch dazu führen dass die Investoren ihre Banken Aktien Engagements mehr und mehr auflösen und ihre Aktien Präferenzen noch mehr Richtung antizyklische Anlagen verlagern.



 
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